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dem hinterließ er eine Chronik/ von der Schöpfung an bis aufHeracliuS i. I. 015/ die aus frühern Arbeiten gezogen ist undnur aus den Zeiten/ die dem Verfasser am nächsten lagen/ einigesNeue beibringt *); ferner zwei Geschichten der germanischen Völ-ker / welche im 5. Jahrh, in Spanien Königreiche stifteten **)/mit einem Anhange über die Vandalen und Suevcn/ die er/ daer unter ihnen gelebt hatte/ genau kannte. Auch setzte er des h.Hieronymus Verzeichnis der geistlichen Schriftsteller fort. —Der h. JldephonS/ sein Schüler und Erzbischof von Toledo/schrieb die Geschichte der Gothen von 647 bis 007/ seinem Todes-jahre; seine Arbeit wurde biö auf 070 von Julian Pomer ins/gleichfalls Erzbischof v. Toledo/ und im 13. Jahrh, von einemBischof von Tuy biö auf 1236 fortgeführt. — EpiphaniuS/ScholastikuS/ d. h. Rechrsanwalt/ verfaßte auf Veranlassung dcSCassiodor ein Compendium aus den Kirchengeschichten v. So-krateS/ Sozomenos und Theodore!. Dieses Werk und dieFortsetzung des Eusebius durch Rufinus bildeten die ktisiorintripnrtitrr in 12 Büchern/ das Hauptwwerk für die Kirchengeschichtedeö Abendlandes. — GennadiuS/ Priester v. Marseille/ setztebiö 495 die Litcrargeschichte deS heil. HieronymuS fort/eingetheilt in 100 Sektionen, deren letzte dem Verfasser selbstgewidmet ist.
Gregor v. Tours. geb. 539, 30. Nov. 595.
FlorentiuS/ aus einer senatorischen Familie der Auvergne/anS der schon mehrere Bischöfe/ u. a. GregoriuS/ Bischof v.LangreS, dessen Namen FlorentiuS annahm / hervorgegangen,suchte am Grabe deS h. Martin die Heilung seiner Kränklichkeitund wurde später zum Nachfolger dieses Heiligen gewählt. Wahr-scheinlich war er in Rom/ um Gregor d. Großen zu sehen undwurde von den fränkischen Königen alö Vermittler ihrer Zwistig-keiten verwandt. Wegen seiner bis z. I. 502 reichendenceoltb-st.-^tien. idrrmoorum in 10 Büchern wird er der Vater derGeschichte Frankreichs genannt. Obgleich er Dirgil, Sallust/AuluS Gellius kennt/ schreibt er in einem rohen und zugleich
vs temxoribus, oder -rdbievlator teinxormir, oder ve sex muixli.-ret»-tiliu«, oder lmsxo niuocki.
vo »ist., sive 6Irroi>Ioon Votlrorum. Olrromooir brovo rcxiü Visixo-lllOIilM.
Outirtoxns So vli'is illlistilbus.