Band 
Fünfter Band.
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pslsestina tertin oder snlutsris lag zwischen Egypten unddem eigentlichen Palästina/ dem alten Wohnsitz der Edomiter/Amalekiter und Moabiter. Die Ruinen von Petra/ der Haupt-stadt/ sind in unserer Zeit besucht worden/ wo man Hunderte vonGräbern in ausgehöhlten Baumstämmen und Denkmäler einerreichen und eigenthümlichen Architektur sand.

Erzeugnisse.

Uemen wurde das Glückliche genannt wegen seiner von Strö-men durchflossenen Thäler und fruchtbaren Ebene«/ in welchendie edelsten und nützlichsten Pstanzen ihre reichen Schätze dar-bieten; hier wachsen die Banane/ der Betel und die Muskatnuß/die Melone/ die Gurke/ der Wunderbaum/ der Sennaöstrauch/ derStoraxbaum / der ölreiche Sesam / die Tamarinde / welche einenmalerischen Anblick/ einen dichten Schatten und einen erfrischen-den Trank gewährt. Hier gedeihen auch Baumwollstaude undIndigo/ die dem Beduinen den Stoff und die Farbe für seinGewand liefern/ der kostbare Strauch/ welcher dem ihn Schütteln-den das köstlich schmeckende Manna in die Hand träufelt/ die Pfian,zen/ aus deren Saft der Weihrauch/ das Opium und das Mutter-harz bereitet wird; die fächerartig sich ausbreitende Akazie/ daöZuckerrohr/ welches nach Syrien verpfianzt/ von da nach Siciliengebracht wurde und jetzt eines der wichtigsten Produkte Amerikasund WestindienS bildet/ und wichtiger/ kostbarer als sie alle/ derBalsam-/ Palm- und Kaffeebaum. Der Dattelbaum ist nicht min-der wohlthätig für den Araber/ akö der KokoSnußbaum für denJndier und der Brodbaum für den Oceanier/ denn sein Grüngewährt Schatten im Sonnenbrand/ sein Stamm dient zum Bauder Häuser/ seine Fasern liefern Werg/ sein Mark ist ein nahr-haftes Gemüse und seine Früchte sind eines der hauptsächlichstenNahrungsmittel. Die gegenwärtig so allgemein bekannte und ge-brauchte Kaffeebohne war den Alten unbekannt/ bis ein eifrigerJSlambekenner/ ein Mollah (Scheik Omar)/ auf den Einfallgerieth/ ste als Mittel gegen den Schlaf zu gebrauchen *). Bald

') Venedig, das in lebhaftem Verkehr mit dem Orient stand, führte wahr-scheinlich den Kaffee in die Christenheit ein, und man faßte bald. in dieserStadt wie in den Ländern, welche auf dem Festlande unter ihrer Depen-denz standen, eine Leidenschaft für dieses Getränk, welche der der Orien-talen für dasselbe gleich kam. Pierre della Balle trank den ersten