Band 
Fünfter Band.
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Nach dem Ereigniß sandte er das Gefühl der Sicherheit und denSchlummer auf Einige unter euch hernieder, Andere wagten es,in ihrer Unruhe Gott des Truges zu zeihen. Sind dies, sagtensie, die Verheißungen des Propheten ? Antworte ihnen: Der Aller-höchste ist der Urheber eurer Niederlage. Sie entgegnen: Wenndie Verheißungen, welche uns gemacht wurden, gegründet gewesenwären, würde keiner der Unsrigcn unterlegen sein. Antworte:Diejenigen, für welche dieser Tag ein verhängnißvoller gewesen,würden, wären sie in ihren Häusern geblieben, trotzdem am Orte,wo sie gefallen, gestorben sein; denn der Herr prüfte ihre Herzenund ihm allein ist das Wissen . . . O Gläubige! werdet nichtgleich denjenigen, welche, ungläubig geworden, sprachen: UnsereBrüder sind im Kriege umgekommen; wären sie bei uns geblieben,würden sie nicht gestorben sein. ES sind dies gottlose Worte, dieViele Seufzer kosten werden. Gott theilt Leben und Tod aus;er sieht unser Thun: werdet ihr getödtet in der VertheidigungdeS Glaubens, so ist Gottes Erbarmen mehr werth als Reichthü-mer. Sterbet oder werdet gewaltsam getödtet: Alle wird Gottvor seinem Richterstuhl empfangen. Glaubet nicht, daß die Ge-fallenen todt sind; nein: sie leben und empfangen ihre SpeiseauS der Hand des Allerhöchsten. Trunken vor Freude, überhäuftmit der Gnade des Herrn, jubeln sie, und wer auf ihren Wegenwandelt, wird der Peinen und deS Schreckens ledig sein. Siesind in der Freude, weil der Herr, der die Gläubigen nicht ohneBelohnung läßt, über sie die Schätze seiner Wohlthaten ausgoß(S. 3)." Diese Worte belebten aus'SNeue den Muth der MoSlc-mcn und die Koreischiten wagten eS nicht, ihren Sieg zu verfol-gen ; statt dessen suchten sie durch Verrath und eine hartnäckigeVerfolgung den Reformator und seine Anhänger zu verderben,und jener bedurfte alles seines Glückes, aller seiner Schlauheit,um ihren Fallstricken zu entgehen; aber die Seinen bewahrtenihm ihr Vertrauen, da eS ihm auch gelang, mehrere Stämme anden Grenzen Syriens zu unterwerfen.

Anfangs hatte er gehofft, die Juden zu gewinnen, und inder That wäre eö für ihn ein ungeheurer Vortheil gewesen, hättecr sie dazu vermögen können, ihn als den erwarteten Messias an-zuerkennen, aber sie fanden sich nicht geneigt, in einem Fremdenden von ihren Propheten Verheißenen zu erblicken. Fortan ver-folgte sie Muhammed mit tödtlichcm Haß, und Gabriel befahlihm, den jüdischen Stamm der Koraidiren auszurotten. Er griff