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Wiederholungen/ die Verwirrung in der stofflichen Anordnung/ diehäufige Unverftändlichkeit.
Sunna.
Die zweire Religionsquelle der Moslemen ist die Sunnaoder Tradition/ welche der Mischna der Juden entspricht; sieenthält die vom Propheten mündlich gegebenen und zwei Jahr-hunderte nach ihm durch Al-Bochari gesammelte» Lehre«/ wel-che aus 300/000 Ueberlieferungen nach reiflicher Prüfung 7265als ächt auswählte. Täglich verfügte er sich zum Gebet und zurVornahme der Abwaschungen in den Tempel von Mekka/ um zuseinen Unternehmen den Segen von Oben zu erlangen/ und nachBeendigung desselben legte er das Werk erst auf dem Stuhle/sodann auf dem Grabe des Propheten nieder. In der Folge ka-men hiezu der Jjmar/ einstimmige Entscheidungen der recht-gläubigen Jmane über streitige Frage«/ und der Kias/ die Er.läuterung neuer Fälle/ geschöpft auS den alten Sprüchen. Diesesind die Quellen der moSlemitischen Religionölehre (Islam)/welche in zwei Theile/ den imsn oder den Glaube»/ die Theorie/und den llin/ oder die Praxis (Sitten- oder Pflichtenlehre) zerfällt.
Lehre von Gott.
Um mit den Dogmen zu beginnen / so ist der Koran unfehl-bar/ denn er beginnt mit den Worten: Kein Zweifel über diesesBuch. Das Hauptdogma ist enthalten in den Worte»/ welche dieMoSlemcn beständig im Munde führen: Es ist kein Gott außerGott/ ein einziger Gott und kein Gott außer ihm. Jeder Ab-schnitt des Korans ist eine Verkündigung dieser Wahrheit/ inwelcher Muhammed die widerstreitenden Religionen zu vereinengedachte. ,/Gott besteht durch sich selbst/ er erzeugt weder noch ister erzeugt/ er hat keinen Gefährten, er regiert allein/ ihm alleingebührt Lob. Er sondert das Korn aus der Aehre, den Kern ausder Dattel, läßt aus dem Tode das Leben und den Tod aus demLeben aufkeimen; er scheidet die Morgenröthe von der Finsternißund weiöt der Nacht die Ruhe zu. Er ordnet die Gestirne amFirmament, um euch auf dem Lande und Meere in der Finsternißzu leiten. Er hat euch aus einem einzigen Menschen gebildet; erbereiter euch eine Stätte im Busen eurer Mutter und bereiteteuch in den Lenden euerer Väter; er läßt den Regen herüieder-fallen, um die Keime der Pflanzen zu befruchten; er bekleidet dieErde mit Grün, bringt das Getreide hervor/ läßt die Palme mit