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ten etwas Göttliches und dem ersten Menschen sei eine der Got-tes gleiche Wissenschaft angeboren gewesen. Einzelne unter ihnen,die sich Kabbaliften nannten/ behaupteten, im vertrauten Umgängemit den Engeln zu stehen und lebten nach Gesetzen, die ein gewisserBeni entworfen hatte. Wieder andere, die sich Sunnakiden nann-ten, mischten dem Islam heidnische Elemente, christliche undjüdische Riten bei; deren Lehren verbreiteten sich bis zu denSchwarzen.
Aber nicht nur in Afrika, sogar im Herzen Asiens entstehenden Abasstden Feinde. In Khorassan, wo die Alidcn aus demBlute ihrer gemordeten Bruder in immer größerer Menge auf-standen, riefen sie den Fatimiden Jahia zum Khalifen aus, derjedoch nach Bagdad gelockt und erdrosselt wurde. Die Khozarenoder östlichen Türken kamen aus den Gegenden jenseits des Opushervor, verheerten Bokhara und zerstörten Bikcnd.
Harun der Gerechte, der am wenigsten durch seine blutigeVerfolgung der Barecmiden, denen er anfänglich seine ganze Gnadegeschenkt und sie zu den höchsten Würden erhoben hatte und die ihmauch stets auf'S Treueste dienten — auch der Ueberwindcr jenesgefährlichen Schiitcnaufstandes in Khorassan war ein Barccmidc— diesen Namen verdient hatte, — starb am 25. März 808 nach48jähriger Regierung; er versetzte dem schon sehr geschwächtenKhalifat den Todesstrcich, indem er das Reich unter seine SöhneAmyn, Al-Mamun und Mutaszim vertheilte. Diese Brüdcrbekriegten sich mit Erbitterung und umgaben sich mit einer Leib-wache von Türken, welche bald eine der prätorianischen ähnlicheMacht erlangte und im Reiche Muhammeds neue Krisen her-vorrief.
Sechstes Kapitel.
Die Araber in Spanien. 7VV-8Ü0.
Eher der Geschichte Asiens als der Europa s gehört Spanienaus jener Epoche an, der Sitz eines unabhängigen arabischen