Band 
Fünfter Band.
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So verfuhr der Heinrich VIII des OrientS. Das in seinenheiligsten Neigungen verletzte Volk murrte aller Orten und fluchteden Bilderbrechern (Jconoclasten). In Griechenland und auf denCykladen erhob eö sich in Wuth/ stellte einen gewissen KoSmaSalS Kaiser und eine Flotte gegen Leo auf/ der zwar der Em-pörung/ aber nicht der Unzufriedenheit obsiegte/ und mit Ge-waltthaten über Gewaltthaten das ganze Reich in Jammerstürzte. Wo die kaiserlichen Sendliuge erschiene«/ um die Bilder(selbst deö Heilands) zu stürze»/ griff daö Volk zu Messern undSteinen/ aber Leo war energisch genug/ sich Gehorsam zu er-zwinge»/ und Kerker und Tod warteten der Widerspenstigen.

Papst Gregor IL schrieb ihm zweimal/ um ihm die Lehre derKirche über diesen Gegenstand auseinander zu setzen / aber stattaller Antwort trat der Jconoclast mit immer maßloser« Verlangenund Drohungen auf. Gregor 111/ ebenso eifrig aber minderrücksichtsvoll/ warf ihm seine unwissende Anmaßung vor und stelltedie Erhebung von ganz Spanien in Aussieht. „Warum hast d»/als Kaiser und Oberhaupt der Christen/ nicht den Rath unterrich-teter und erfahrener Männer in Anspruch genommen? Sie hät-ten dir gezeigt/ weshalb Gott eS verbot/ die Werke der Menschenanzubeten. ES geschah wegen der Götzendiener/ die daö Land derVerheißung bewohnten. Du sagst/ wir beten Steine/ Mauer»/Bretter an. Nur Unwissenheit kann dich verleite«/ dieses zu glau-ben / da wir die Bilder nur anfertigen zur Erinnerung an die-jenigen/ deren Namen diese Gegenstände tragen und deren Ge-stalt sie darstellen/ und um unsern schwerfälligen und groben Geistnach Oben zu erheben. Gott bewahre uns davor/ sie alS Götterzu betrachten und auf sie unser Vertrauen zu setzen; aber wirsprechen zum Bilde unsers Herrn: Herr JesuS/ hilf und retteuns; wir sprechen zu dem seiner heiligen Mutter: Heilige Mari«/bitte deinen Sohn / unsere Seelen zu erretten / und ist es dasBild eines Märtyrers: Heiliger StephanuS, der du dein Blut fürJesum Christum dahingabst/ der du in so hoher Gunst bei Ihmstehst/ bitte für uns." Der Kardinalpricster Georg/ welcher die-ses Schreiben überreichen sollte, hatte nicht den Muth dazu und

Religionspflicht mache. Er hob die Hähern Schulen auf. fehle aber nichtsBesseres an ihre Stelle und schadete dadurch den Wissenschaften, vondenen er keinen Begriff halte. Nach Schlosser wurde das gefckärneEdikt wider die Bilder erst im Jahr 728 erlassen. D. B.