Band 
Fünfter Band.
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gobarden geschlossen» dabei aber immer der Schein einer Unter»werfung unter den byzantinischen Kaiser beibehalten.

Luitprand seinerseits benutzte diese Wirkungen (727)/ umRavenna/ Bologna und PentapoliS zu erobern. Aber die Vene-rier/ deren Hülfe der Papst wider die Langobarden anruft/ schickenden Dogen Orso wider Luitprand/ der ihn schlägt/ seinenNeffen gefangen nimmt/ auch in Ravenna die griechische Herr-schaft und den von Byzanz als Exarch geschickten Eunuchen Eu-tychius einsetzt. Luitprand hatte gehofft/ die ihm von denByzantinern gewordene Behandlung würde auf den Papst einenbestimmenderen Einfluß ausüben als das allgemeine Beste Italiens.In dieser Erwartung getäuscht/ schließt er im Verdruß Friedenmit Eutychius und verheißt ihm Beistand gegen die Wider-spänstigen unter der Bedingung/ daß er ihm seinerseits Beistandleiste wider die zu Gunsten RomS ausgestandenen Herzoge vonSpoleto und Benevcnt. Da der Erfolg diese Unternehmen krönt/ziehen die beiden vereinigten Heere gegen Rom / um es wegenganz entgegengesetzter Dinge zu züchtige«/ nämlich weil eS demKaiser ungehorsam gewesen/ und ebensowohl/ weil es ihm getreugeblieben. Der Papst verfügte sich jedoch selbst in'S Lager undhielt dem König vor / wie unnatürlich für ihn ein Biindniß mitden Griechen sei/ bis Luitprand gerührt sich zu seinen Füßenniederwarf und verhieß/ Niemanden/ wer es auch sei / feindseligentgegenzutreten; er verfügte sich mit dem Oberhirten in dieBasilika des Vatikans und legte auf die Reliquien der h. Apostelseinen königlichen Mantel/ seine Armbänder/ sein Panzerhemd/seinen Dolch/ sein vergoldetes Schwert/ seine goldene Krone/ seinsilbernes Kreuz/ Alles als Geschenk für die Kirche/ nieder.

Indessen waren doch die allen Beziehungen zwischen denGriechen und Longobarden wieder angeknüpft/ jene aber fuhrenfort/ die Päpste zu bedrängen. Der Syrer Gregor (731)/der an apostolischer Festigkeit seinem Vorgänger nicht nachstand/verlangte seine Bestätigung vom Exarchen nicht/ widersetzte sichden die heiligen Bilder verbietenden Edikten und forderte ebensodringend als freimüthig den Kaiser zu deren Rücknahme auf.Als dieser aber hartnäckig bei seinem Irrthume beharrte/ beriefer eine Synode/ welche einstimmig die Bilderzerstörer von derKirche ausschloß. Der Kaiser antwortete durch ein Edikt/ welchesdem Metropolitanverband von Rom entzog und dem byzantinischeneinverleibte die Kirchen von Neapel/ Calabricn/ Sicilicn und