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Würden, die seitdem ihnen erblich blieben; aber die tributpflich-tigen und verbündeten Völker verweigerten dem Thronanmaßerden Gehorsam, weshalb er unausgesetzt Krieg führen und demzu-folge das ihm Anfangs ergebene Volk mit Abgaben überlastenmußte; in dem Maße aber, als sein Anhang sich verminderte,wurden die Anhänger der Han immer mächtiger und kühner, bissie in offene Empörung ausbrachen und Wang-waug erschlugen(23 nach Chr.).
Dynastie Tay-Han. 25—220 n. Chr.
Nach großen Unordnungen gelangte Koa ng-wu-ti (25-28),aus dem Geschlechte der Han, auf den Thron, sein Haus aberhieß daS der Tay-Han, weil er den Hof von Si-gan-fu nach Lo-yang verlegte. Seine Milde, gepaart mit Kraft, befähigte ihn,die durch Räuberbanden im Innern gestörte Ruhe herzustellen undeine auf Gerechtigkeit gegründete friedliche Regierung zu führen.Unter ihm und seinem Sohne Ming-ti (58—76) wurden dieBeziehungen mit den abendländischen Völkern wieder angeknüpft.Ming-ti, selbst ein Gelehrter, legte in seinem Palaste eineSchule für die Söhne der barbarischen Fürsten und der Statt-halter an und hob überhaupt das Erziehungswesen in seinen Staa-ten, auch nützliche Bauten ließ er ausführen, namentlich einenDamm, um die verheerenden Ueberschwemmungen des gelbenFlusses zu verhüten. Unter seiner Regierung verbreitete sich dieLehre des Fo in China. Unter seinem Sohne Tschang-ti (76-89)»ahm diese Irrlehre dermaßen überhand, daß die Mandarinendarüber sehr unzufrieden wurden, und der Kaiser, wenn auch per-sönlich der Tao-Sekte nicht abgeneigt und auch den Buddhaistenfreie Religionsübung gestattend, gebot ihnen, als das sichersteMittel, derselben zu begegnen, den Inhalt der 5 heil. Bücher zuerläutern, was sie in einem „erklärenden Commcntar" thaten. Vonseinem Nachfolger Ho-ti ist nur zu bemerken, daß unter ihm dieTartaren eine große Niederlage erlitten durch seinen Bruder oderFeldherrn Pan-tschao, welcher, als Krieger ebenso tapfer wieals Staatsmann weise, die kleine Bukharei und über 50 Fürstenunterwarf, deren Erben er an den Hof sandte, um da als Geiselnzu dienen. Er gelangte bis an's kaspische Meer und wollte überdasselbe schiffen, um das römische Reich anzugreifen, aber dieParther schilderten ihm die Schwierigkeiten dieser Unternehmungalö so große, daß er es vorzog, zurückzukehren. Nun erschienen