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malö Wrr.ti zum großen Theile dem chinesischen Reiche einver-leibte. 38 v. Ch. stellte ein Mann geheimnißvollen Ursprungs daöalte Reich Ki-tsu'S wieder her/ nannte eS Kao-li und gründeteeine Dynastie, welche bis 667 n. Ch. herrschte, wo die Chinesensie stürzten und daS Land von Vizekönigen regieren ließen. 18 v.Ch. bildete sich im Südwesten das Königreich Pe-tsi, welches imJahr 660 von den Chinesen erobert wurde. Im Südosten grün-dete ein in Schiffen gekommenes Volk daS Königreich Sin-lo(57 v. Ch.), welches sich bis in's 13. Jahrhundert erhielt, wodie Japanesen einen großen Theil von Korea ihrer Herrschaftunterwarfen. Die Religion Buddha's wurde in Kaocki im Jahr372, zwölf Jahre später in Pe-tsi und im Jahr 528 in Sin-loeingeführt; die Masse des Volkes gab jedoch ihren rohen Götzen-dienst , lediglich im Verbrennen wohlriechenden HolzeS vor denIdolen und in Verbeugungen vor denselben bestehend, nicht auf.Der Handelsverkehr mit China und Japan ist sehr lebhaft in denStädten, welche größtentheils an den Küsten liegen: dadurch er-streckt sich die geographische Kenntniß der Koreaner kaum weiter,als auf die genannten Länder; als äußerstes Land der Erde be-zeichnen ihre Karten Siam. WaS den Charakter des Volkes an-belangt, so steht derselbe, da es seit so vielen Jahrhunderten Chinaunterworfen, namentlich seit die Tataren daselbst zur Herrschaftgelangten, wo möglich noch tiefer als der chinesische. — Die Ver-anlassung Tai-tsungS, gegen Korea zu ziehen, war, daß Kai-su-wen, ein vornehmer Koreaner, den König ermordet und dessenThron eingenommen hatte (614), jedoch war in Folge einer Miß-erndte der Mangel in diesem Lande so groß, daß er dieses Malwieder umkehren mußte, aber bald darauf (618) kam er wiederund brachte dem Feinde eine Niederlage bei, welche diesen der-maßen schwächte, daß Tai-tsungS Nachfolger keine besondereSchwierigkeit mehr fand, Korea gänzlich zu unterwerfen.
So tapfer Tai-tsung im Kriege war, so weise, großmüthigund mild war er im Frieden. Ehe er ein Todesurtheil unterzeich-nete, unterwarf er sich einem dreitägigen Fasten und versagte sichjede Unterhaltung. Er verminderte die Abgaben, traf Vorkehrungfür den Unterhalt der Greise und Gebrechlichen und belohnteMänner von Verdienst und Tugend auf's Reichlichste. Er theiltedas Reich in zehn Provinzen mit natürlichen Gränzen, in welchen1969 Städte gezählt wurden. Er verfaßte selbst ein Werk überdie Kunst, gut zu regieren, unter dem Titel „der goldene Spie-