Band 
Fünfter Band.
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verwechseln die chinesischen Geschichtschreiber daS Christenthumhäufig mit dem Buddhaismus, so daß eS nicht immer klar ist, obsie von diesem oder jenem reden wollen.

AlS die Missionäre im Jahr 1625 dieses Denkmal entdeckten,wollte man sofort dabei einen Betrug wittern und behauptete, einesolche Inschrift existire gar nicht, wobei man nicht bedachte, daßin einem Lande, wo die historischen Ueberlieferungen und altenDenkmäler einer sehr sorgfältigen Ueberwachung unterliegen undwo die Fremden so mißtrauisch beaufsichtigt werden, cS ganz un-möglich wäre, eine angebliche Inschrift von 1800 Worten an-fertigen zu lassen. Der Stein, auf welchem dieselbe eingegrabenwar, ist wirklich vorhanden, wurde in der Provinz Schen-si vonchinesischen Arbeitern bei der Grundsteinlegung eincö PrivathauseSentdeckt und auf Anordnung der Behörde in dem nächsten Götzen-tempel aufgestellt. UebrigenS ist auch die Schrift eine solche, daßkein Europäer sie hätte anfertigen und die Schreibweise der da-maligen Schriftsteller nachahmen können mit alle den Anspielung

tsung verherrlichte China, begann die Umwälzung (in der Religion),regierte heilig die Menschen. O-lo-pen, von erhabener Tugend, inTa-sin geboren, beobachtete das blaue Himmelsgezelt »nd brachte die wah-ren Schriften; er richtete seine Aufmerksamkeit auf die Regeln der Winde,um das Schwierige und Gefährliche zu besiege». Im g. Jahre der Tschin-Kuan kam er nach Tschang-ngany: der Kaiser befahl einem Minister, mitgroßem Gefolge in die westliche Vorstadt sich zu verfügen und den Frem-den. sobald er ihn gefunden haben würde, in den Palast zu führen. Crübersetzte die Schriften in dem Saale der Bücher. Die unnahbare Pfortevernahm die Lehre und wurde von ihrem Geiste ergriffen. Er erließeinen besondern Befehl, sie zu veröffentlichen. Im 12. Jahre des Tschin-Kuau (638) und 7. Monate, im Herbste, erließ er ein Edikt des In-halts: Die Lehre hat keinen bestimmten Namen; der Heilige hat keinbestimmtes Wesen; er setzt die Religionen ein nach den Ländern und insein Schifflein nimmt cr die Menschen ohne Unterschied auf. O-lo-pen, aus dem Reiche Ta-sin und von großer Tugend, nahm die Schrif-ten und die Bilder, und bot sie an dem höchsten Hofe dar. Der Geistdieser Religion ist geheimnißvoll, vortrefflich und friedlich. Ihr gebene-deiter Erstgeborner bringt hervor, indem er das Vollkommene erschautund setzt das Nothwendige fest . .. Mögen die Beamteten sofort im Kniender kaiserlichen Stadt einen Tempel aus dem Reiche Ta-sin erbauen unddabei 21 Bonzen anstellen. — Da die Tugend des ehrwürdigen Tscheuerlosch, ging der blaue Wagen (Lao-tse) nach dem Abendland?, da dieWeisheit der großen Tang aufging, blies der wunderbare Wind imMorgenland" . . .