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der Nordländer für eine friedliche Kolonisation gelten mnß. Dieseließ viele Elemente der Civilisation unberührt, welche mit derZeit sich entwickelnd zur Bezähmung und Einigung der Barbarendienten. Bald ihre stolze Stirne unter die Religion der Besiegtenbeugend und anbetend, was sie anfänglich zerstört halten, tratensie ein in den christlichen Bund der Verbrüderung und nahmendie Früchte der frühern Kultur an. Der Araber dagegen schmet-tert auf seiner Bahn Alles nieder; Haufen abgehauener Köpfe be-zeichnen seine wilde Unduldsamkeit, welche keine Wahl läßt alszu gehorchen oder Sklave zu sein. Er zerstört alles Bestehende,ändert mit dem Glauben den Geist und die Kultur der Völker.Ueberall hin trägt er den DeSpotiSmuS, während die Söhne deöNordens den alten Völkern die Ideen einer unbekannten Freiheitbringen. Während daher das Christenthum die stolzen Nordländerdie Liebe kennen lehrt und die ganze Menschheit der Rechte theil-haftig macht, welche die praktische Weisheit der Römer zum Pri-vilegium einer einzigen Klaffe bestimmt hatte, die wahrhaftenFreiheiten, die im Menschenthum liegende Würde des Menschenverkündete und einem sichern unfehlbaren Fortschritt den Wegbahnte, will der Islam die Gesellschaft rückwärts treiben und dieUnbeweglichkeit ihr zum Gesetz aufzwingen. Sein in Alles ergc-bener Fatalismus mag zwar zuweilen auf den Ruf eines großenFürsten erwachen und eine materielle Förderung in den Künstenund praktischen Wissenschaften zulassen, aber stets sinkt er in seineUnthätigkeit zurück. Daö größte Lob des Christenthums als sozialeLehre (als Religion wäre die Vergleichung noch widersinnigerals frivol) besteht darin, die Wirkungen des JSlam nachzuweisen.Aller Orten, wo die Sendboten des Christenthums hingelangen,hört das Blut auf zu fließen, ist der Entwürdigung der Mensch-heit ein Ende gemacht; bürgerliche Einrichtungen, Schulen, eineHierarchie bezeugen die Religion des Fortschrittes. Der Islamentriß für einen Augenblick Arabien der patriarchalischen Zer-stückelung, um seine Söhne in blutige Kriege zu stürzen und essodann in die rohe und unbewegliche Barbarei der ältesten Zeitenzurücksinken zu lassen. Nach Außen hin verwandelt er die blühend-sten Länder in Wüsteneien, und während das Kreuz an Rheinund Oder Städte erbaut, entvölkert der Säbel des Moslem dieasiatischen. Die fanatischen Vorschriften der ersten arabischenApostel, verbunden mit ihrer nationalen Verfassung und dem Geistihres blutdürstigen Gesetzbuches, machen aus Hochmuth, Vcrach-