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Achter Band.
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-errieten, den Geistlichen die für ihre Lehen schuldigen Dienstezu untersagen, nicht einmal ihnen zu verbieten, für die Verthei-digung und die Bedürfnisse des Königs und deS Reiches Geld-hülfe zu leisten, sondern er habe nur, in Betracht der unerrräg-lichen Gcldforderungen, welche die Beamten deS Königs in dessenNamen den Geistlichen und Kirchen auferlegt, festgesetzt, daß diesnicht ohne seine ausdrückliche Erlaubniß geschehen solle; dennwenn dringende Noth des Reiches solches erfordere, so würdeder apostolische Stuhl gestatten, zur Vertheidigung des Reichesselbst nach den Kreuzen und den heiligen Gefäßen die Hand aus-zustrecken. — Die Antwort auf diese ruhige und milde, wenn auchernste Vorstellung war ein hochmüthigeS Manifest (1297), besä-gend - Die Regierung der weltlichen Angelegenheiten seines Rei-ches stehe ihm, dem Könige, allein zu und keinem Andern, er er-kenne in derselben Niemanden über sich an und habe darin Niemandüber sich, und ferne sei eö, daß er sich in Dingen, welche diesel-ben betreffen, irgend Jemanden unterordnen und unterwerfenwolle; waS seine Seele angehe und das Geistliche, so sei er be-reit, nach dem Beispiel seiner Vorfahren den Ermahnungen undVorschriften deS apostolischen Stuhles mit Ergebenheit und De-muth zu gehorchen, so weit er dazu verbunden und verpflichtetsei. War schon hiedurch sehr schlau der wahre Streitpunkt ver-dreht, alS ob der Papst sich hätte Eingriffe in seine Regierungerlauben wollen, so war weiter glücklich berechnet, daß er anAdel und Krieger appellirte mit der Vorstellung, ob es nichtbesser sei, daß die Geistlichen, die doch selbst nicht in den Kriegziehen, jenen Männern von dem ihrigen mittheilen, von denendas Reich und somit auch, was die Geistlichen in demselben besitzenund genießen, vertheidigt wird, alS daß eben diese Geistlichen ihreEinkünfte verschleudern in Festgelagen, prächtigen Geräthschaftcn,Bereicherung und Erhebung ihrer Verwandten, und keine Sorgenhaben für die Armen u. s. f. — In der That ward dadurch einesolche Aufregung gegen die Geistlichen erzeugt, daß der Erzbischosvon RhcimS in deren Namen an den Papst in einer Weise schrieb,die erkennen ließ, daß den meisten französischen Prälaten der Zorndes Königs über Alles fürchterlich. Und da jedoch Bonisaznichts anderes als den Frieden wollte, wich er zurück, so weit erkonnte und gebrauchte die vcrsöhnendste Sprache in einem Brcvevom 13. Februar 1297 an den König, und dann in einem an alleBewohner Frankreichs unterm 31. Juli desselben Jahres erlas-