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harte Weise geschätzt. Bonifazius selbst hatte dergleichen schonzugegeben / wie er e6 auch ferner für jeden wirklichen Nothsallzu thun bereit war; er begehrte in der besagten Bulle nichtsweiter/ als daß man nicht mit despotischer Willkür verfahre/daß/ um außerordentliche Schätzungen den Geistlichen aufzulegen/sich der Fürst mit dem Kirchenoberhaupte inS Einvernehmen setze.Die Drohung des Banns für Dawiderhandelndc lag schon in demAnführen der alten/ allgemein bekannten und gültigen Canonen/welche diese Strafe festsetzten/ und nahm das der stolze König alseine Beleidigung/ so mußte er mit den allgemeinen Conzilien von1245 und 1274 und nicht 5nit Bonifaz rechten. Sonst ist auchnicht von einem Fürsten bekannt/ daß er sich gegen die Bulle er-hoben hätte/ die keinen Namen nannte und eben so wohl auchgegen Eduard von England/ oder gegen den jungen norwegischenKönig Erich (l'vWstvllaäere, d. i. Priefterfcind zugenannt)/oder auch gegen den schwedischen König Birg er 11/ oder viel-mehr dessen Vormund Torkel Knutson/ gerichtet sein konnte.Als trotzdem Philipp mit seinen vexatorischcn Verfügungennicht inne hielt/ ja aus Zorn über seine Bulle scharfe Maßregelntraf (1296)/ um das ersammcltc Krruzzugsgeld im Lande zurück-zubehalten/ richtete der Papst ein väterliches Breve an den König/worin er erklärt: Nicht ohne große Verwunderung und Unruhehabe er vernommen/ daß der König/ verleitet/ wie er glaube/durch irreführenden und boshaften Rath, eine Verordnung gege-ben/ deren Worte eS^war nicht bestimmt ausdrückten/ aber sogedeutet werden könnten/ als habe er (der Papst) dadurch diekirchlichen Freiheiten in seinem Reiche verletzen und untergrabenwollen. Väterlich und als wahrer Hirt rufe er ihn von demfalschen Wege zurück u. s. w. Solchen Dank habe er nicht er-wartet für die Sorge/ mit welcher er ihm Frieden zu verschaffenbemüht gewesen; so habe der König die Gesinnung der Nachbar,fürsten/ welche sich beklagten / daß er ihnen ungerechter WeiseLänder entrisse«/ und welche die Entscheidung des apostolischenStuhles ansprachen/ schwerlich erwogen und schwerlich bedacht/daß er durch drückende Lasten die Ergebenheit seiner Unterthanensehr vermindert habe/ und daß/ wenn der Papst und die Kircheihm ihre Gunst und ihren Beistand entzögen und er sie zu Wer-bündeten seiner Feinde mache/ er den ihm drohenden Angriffennicht werde gewachsen sein. Die Absicht seiner Verordnung seinicht/ erklärte der heilige Vater ferner/ wie Uebelwollende sie