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gcln und trotz seiner Kränklichkeit/ wegen derer er beständig inPelze eingehüllt war/ entlockte er dem König Eduard den Aus.ruf: Kein König hat je seltener die Rüstung angelegt und keinerhat mir mehr zu schaffen gemacht! Sein Verdienst war indeßvielleicht weniger der Grund hievon als die Einsicht oder vielleichtdas Glück seines Vaters, der den tapfern Bretonen BertrandDuguesclin (geb. 1314) ihm an die Seite gab. Sehr häßlichvon Person und nur reich an Geschwistern/ für die er zu sorgenhatte, zeigte sich dieser/ wie so mancher/ der vom Schicksal ungc.recht heimgesucht wird/ schroff und hart, und da er der Hoffnungentsagen mußte, je die Neigung der Frauen zu gewinnen, warer bestrebt, durch Tapferkeit sich auszuzeichnen. Sein Vater hatteihm untersagt, bei einem zu RenneS gegebenen Turniere sich ein.zufinden, er aber nimmt eine Mähre und entsprechende geringeKleidung und wohnt so unerkannt dem Kampfspiele bei; daSTjo.sten mit anzusehen und nicht Theil nehmen zu dürfen, wird ihmjedoch zur bittern Qual, endlich folgt er einem Ritter, der dieSchranken verläßt, bis zu seinem Zelte und bittet, beschwört ihn,ihm Rüstung und Roß zu leihen. Der Ritter willfährt seinemVerlangen, er reitet in die Schranken ein, wirft zwölf Ritterin den Sand und als eine Lanze sein Visir zerbricht, erkenntihn der anwesende Vater, dessen Lob seinen Triumph krönt*).Dies war der Anfang eines Lebens voller Abenteuer. Gleich denfrühern christlichen Helden richtet er zuerst seine Blicke auf denOrient; aber die Noth des Vaterlandes veranlaßt ihn, diesemsein tapferes Schwert zu widmen und sein Schlachtruf Hioti-a-vums kuesclin! wird bald der Schrecken der Feinde Frankreichs.Einmal schleicht er sich als Winzer verkleidet in eine Beste einund öffnet dieselbe seinen Mannen; ein anderSmal erscheint ernur mit drei Gefährten auf der Brücke des Schlosses Fougerayals Holzfäller; alsbald werfen sie die Holzbündel, die sie auf demRücken getragen, derart nieder, daß die Brücke nicht aufgezogenwerden kann, worauf sie kämpfen, biö das nachziehende Heer her.angekommen. Die Beste wird genommen und lachend über dasAbenteuer lassen sich die Krieger an der für Andere bereitetenTafel nieder.
l) s v're IN eo VI I l e , Uistoire Lertrnnel Du kucselin, Paris 1841.8. Oiisuriei e in seiner Oolleotion ilovuineiits ineäits sur 1'Iiistvirsös Nraiwe, hat eine Chronik von Duguesclin herausgegeben, verfaßt vonCn-velier. einem Trouveur des 14. Jahrhunderts (2 Bde. in 4).