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ßest, aber geringer denn daS Geringste durch die Ästigsten, Qua-len, Anstrengungen, Schmerzen des LeibeS, Herzens, Geistes,durch die Gefahren des Gewissens, die du dem bereitest, der dichträgt! Ach könnte man sie im Voraus ermessen, man ließe dicheher in den Schmutz fallen als daß man dich auf'ö Haupt setzte.
AlS Karl V zur Regierung gelangte, hatten die langönKriege und Wirren das Land fast zur Einöde gemacht; die Ge-bäude lagen in Ruinen, jegliche Gewerbsthätigkeit war in'ö Sto-cken gerathen, die Felder blieben unbebaut, der Bettler gab eSunzählige. Alles war wieder herzustellen, zunächst die arg gclich-tete Bevölkerung, dann überhaupt Ordnung und Sicherheit*).Die Bürger vereinigten sich mit dem Könige zur Ausrottung derRäuberplage und die wichtigsten Landstraßen wenigstens wurdenwieder sicher, der Verkehr konnte sich wieder bilden; und wäh-rend Eduard ILI durch seine Eroberungen seine Unterthanen
Petrarca, der Paris im Jahr 1369 wieder besuchte, spricht sich fol-gendermaßen i» seinen Briefen, B. XXII, 14 und in s. Senil., B. IX, 1aus: Beim Anblick dieses vom Eisen und Feuer verheerten Königreicheskonnte ich kann, fassen, daß es das nämliche sei, welches ich einst soreich und blühend getroffen. Ringsum sah man nur Einsamkeit, Elend,schreckenvolle, allgemeine Verödung. Wüste Gefilde, verheerte Landstriche,Häuser in Trümmern oder vielmehr keine Häuser, außer solchen, dieentweder befestigt oder in die Ringmauern der Städte eingeschlossen waren.Ueberall zeigten sich die Spuren der Engländer und die noch frischenNarben der Wunden, die sie geschlagen. Die Wuth der Menschen unddie Greuel eines langwierigen Krieges hatten dieses Land dermaßen ver-ändert, daß ich meine Thränen nicht zurückzuhalten vermochte; denn ichbin keiner derjenigen. die aus Vorliebe für den heimischen Boden dieandern Länder hassen oder verachten. — In der Umgegend der bekla-genswerthen Stadt erblickte ich nur Trümmer, Schutthaufen, Spurenvon Feuersbrünsten. Wo ist dieses Paris, welches, obgleich immer un-ter seinem Rufe, der durch die Prahlereien seiner Bürger so hoch ge-stiegen, unstreitig doch eine großartige Metropole war? Wo sind diezahlreichen Gruppen der Studenten? Wo der Eifer für die Studien?Wo der Reichthum und die Lebenslust seiner Einwohner? Aller Zudrangvon Reisenden hat aufgehört, denn kaum ist noch Sicherheit in den ge-schlossenen Städten zu finden. Aber was noch das Schmählichste undwahrhaft bejammernswerth ist, das ist, daß der König Johann selberund sein Sohn Karl nicht anders mit heiler Haut Paris erreichenkonnten, als indem sie mit den Räubern, die sie unterwegs angriffen,unterhandelten ! Kann die Nachwelt jemals an einen so entsetzlichen Hohndes Schicksals glauben?