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samkeit den langen Feldzug beendend/ während dessen er mancheBeweise von Hochherzigkeit und Edelmuth gegeben/ kehrte er zurWiederherstellung seiner Gesundheit nach England zurück/ wo er1376 starb; ein Jahr darauf folgte ihm sein Vater irsS Grab.
Die Franzosen schlugen die Engländer nicht bloö auf demFestlande/ sondern verheerten auch mit Hülfe der kastilischen Flottederen Küsten/ insbesondere während der Minderjährigkeit Ri.chardS 11 , wo ihnen kein energischer Widerstand entgegentrat.Die Hauptbedingung/ unter welcher DugueSelin die Connetable-Würde angenommen/ war/ daß der König keiner Anklage gegenihn Glauben schenken möchte/ bevor er ihn selber angehört. Erhat ohne Zweifel gewußt/ daß der Neid/ der sich so gerne an dieFersen gerade der größten Männer heftet/ auch ihn nicht verscho-nen würde; in der That war eS auch der Fall/ daß man bei demKönige so lange den tapfern Degen verläumdcte/ bis Zweifelüber dessen Treue in ihm aufstiegen. Kaum aber hat Dugucs-clin dies bemerkt/ als er den Oberbefehl niederlegt und dasundankbare Vaterland verläßt. Auf dem Wege nach Spanienjedoch erkrankend/ fühlt er sein Ende herannahen; er nimmt dasSchwert des ConnetableS zur Hand/ betrachtet es lange mitfeuchtem Blick und bricht endlich in die Worte aus: Du hast mirgeholfen/ die Feinde meines KönigS besiegen/ aber du hast mirschrecklichere bei ihm verschafft. Darauf kehrt er sich zu seinemBegleiter/ dem Marschall Sancerre/ und übergibt ihm dasSchwert: Ich übergebe dir dieses Schwert/ indem ich bctheure/daß ich niemals mich vergangen gegen die Ehre/ die man mirerwiesen/ da man eS mir anvertraute. Damit entblößt er seinHaupt und küßt ehrfurchtsvoll das Schwert. Sein letztes Wortan die ihn umgebenden Krieger war die Bitte/ sich stets zu erin-nern/ wo sie auch kriegen möchte»/ daß Priester/ Frauen undKinder keine Feinde sind. Sechsundsechzig Jahre alt war er/alS er starb (1380/ 13. Juli). KarlV ließ sein sterbliches Theilbeisetzen in der Gruft der Könige zu Saint-Denis, wohin erihm bald folgte/ vergiftet/ wie es heißt/ von Karl dem Bösen.Auf seinem Todbette ertheilte er dem Sohne weise Lehren. Erließ sich die Dornenkrone bringen und verehrte sie; darauf ver-langte er die königliche Krone, die er zu Füßen des Bettes nie-derlegen ließ. O Krone von Frankreich! ruft er aus, kostbareund zu dieser Stunde so ohnmächtige und verachtete Krone!Kostbar ob des Geheimnisses der Gerechtigkeit, das du umschlie-