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Hexe/ und überlegten/ ob sie sie nicht todten sollten. Nur diefromme Zuversicht/ die sie überall/ selbst bei dem Ungewöhnlichste»/begleitete/ gab ihnen immer von Neuem wieder Zuversicht zu ihr.— Auf diesem Zuge hörte Johanna in Gien von der Noth derStadt Orleans/ und sofort erklärte sie/ Gott habe sie gewählt zurBefreiung der Stadt. Als der Zug in die Nähe von Chinon,wo der Hof war/ kam/ machte er Halt. Johanna ließ demKönig in einem Briefe melde»/ sie komme weither/ ihm zu helfenund habe ihm gute Zeitung zu bringen. Die Erlaubniß/ an denHof kommen zu dürfen / blieb nicht lange aus / und nach ihrerAnkunft wurde sie von den Räthen des Königs ausgeforscht/ wei-gerte sich Anfangs/ irgend Jemand Rede zu stehe«/ als dem Kö-nige selbst / gab dann aber doch Auskunft über das/ was sie imAuftrag des Herrn vollbracht hatte. Die meisten der Räthe hiel-ten sie für wahnsinnig. Einstweilen wurde sie im Schlosse zuCoudray untergebracht/ bis bestimmtere Nachrichten über ihre Per-son eingezogen wären. Auch in Coudray imponirte ihr frommeS/in allen Dingen dem Herrn hingegebenes Wesen ihrer Umgebungso mächtig/ daß sie ein Gegenstand der Neugier für die Hofleute/endlich für den König selbst wurde/ der sie drei Tage später zusich rufen ließ / ungeachtet die Berichte über sie ihm wenig Ver-trauen zu ihr eingeflößt hatten, und er nur wegen der wunder-baren Unangefochtenheit, in der sie zu ihm gereist war, einigesVertrauen zu ihr hegte. Um sie auf die Probe zu stellen, tratder König, als Johanna hereinkam, mehr unter seine Umge-bungen zurück. Der Graf von Vendome führte Johanna, die,obwohl sie ganz in der Weise eines armen Bauernmädchens auf.trat, durchaus nicht verblödete, herein, und sie fand den Königsofort aus Allen heraus. Sie knicete nieder und umfaßte seinKnie. Er läugnete, daß er der König sei und zeigte auf einenseiner Hofleute; sie aber ließ sich nicht irremachen, und sagte zuihm: „Ihr srids, bei Gott! und kein Anderer! Der Himmels-könig sendet mich zu Euch, edler Herr und Dauphin! Ihr solltgesalbt, in der Stadt Rheims gekrönt und zu seinem Statthalterin Frankreich von ihm bestellt werden!" — Sie hatte nun auchdem Könige so imponirt, daß er sie bei Seite nahm, wo ihr lan-geS Zwiegespräch nicht überhört werden konnte. Man sah nur,wie er mit Wohlgefallen sich unterhielt und immer heitrer wurde.Man sagte nachher, sie habe dem Könige damals über Dinge Aus-kunft gegeben, die außer dem Könige nur Gott bekannt sein könn-