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Achter Band.
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in jener Maßregel ihre Ausschließung vom Hofe; sie erhobensich/ der König fiel bei Bannockburn (1488) und sein SohnJakob IV bestieg den Thron.

Jakob IV.

Bei gleicher Festigkeit/ aber mit mehr Großmuth und mitweniger despotischen Maßregeln verstand es dieser, der Krone,die er auch mit mehr äußerlicher Würde als sein Vater trug,den Kampf mit der Aristokratie Vortheilhaft zu beenden. DurchGesetze und richterliche Urtheile verschaffte er dem Volke Schutzgegen Mord und Todrschlag und zur Aufrechterhaltung der Ord-nung wirkten fortan die „Lords deS täglichen RatheS", derenGericht seinen festen Sitz zu Edinburg hatte, gemeinsam mit demwandernden Asfisengericht. — Bei Ablauf des mit Heinrich VIIvon England abgeschlossenen Waffenstillstandes waren die Feind-seligkeiten, welche mit kurzen Unterbrechungen 160 Jahre hin-durch gedauert hatten, auf dem Punkte, wieder auszubrechcn, alsendlich (1503) ein fester Friede zwischen den beiden Reichengeschlossen und durch die Heirath Jakobs IV mit Margaretha,der Tochter deS englischen Königs, besiegelt wurde. Dem einge-wurzelten erblichen Hasse zwischen den beiden Rationen wurdejedoch dadurch nicht gesteuert, und schon nach einem Jahrzchentnahm Jakob IV Partei für Frankreich gegen England, in dessenGebiete er mit 100,000 Mann einfiel, dem stärksten Heere, dasSchottland je auf die Beine gebracht; aber in der Schlacht beiFlodden (1513) fiel Jakob mit der Blüthe seines Adels, zwölfGrafen, dreizehn LordS, fünf ältesten Söhnen von Pairs, vielenBaronen. Von diesem Schlage konnte sich Schottland nicht wie-der erholen und es blieb fortan der Spielball der mit einanderwetteifernden Politik von England und Frankreich.

Elftes Kapitel.

Was Abendländische Kaiserthum.

DaS heilige römische Reich, in welchem die Kraft durch dieReligion geheiligt erschien, hatte daö Mittelalter beherrscht krafteiner gewissen Supcriorikät über die Könige und mit den die