Band 
Achter Band.
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von Armenien und Cypern empfingen, und von den, manchem An.Hänger, einem König Robert und dem französischen Hofe an.sanglich geleisteten und nie erstatteten Vorschüssen. Allerdingshandelte hierin der Papst gemäß dem, was der allgemeine Un.Wille über die Treulosigkeit der Fürsten und ihrer Finanzlcuteverlangte. Des ohngeachtet aber hat seinen Namen nichts sosehr verschrieen und verhaßt gemacht als dieser in de>5 besten Ab-sicht aufgehäufte Mammon, schon wegen der Art, wie er seinerhabhaft zu werden suchte. Die päpstlichen Einsammlcr wurdennirgends gern gesehen. Die Gluth deS frühern Eifers war erloschen,das Vertrauen in die Zusichcrungen baldiger WicdereroberungdeS heiligen Landes ertödcet. Nur Zwang erpreßte noch etwas,Strafandrohung mußte besonders die Geistlichen schrecken, undweil das auch nicht zureichte, wurden andere Gcldzuflüsse eröffnet,die reichsten durch das Vermehren der Annalen und Provisionen,worüber bald am lautesten und heftigsten geschrien wurde... daßJohann für seine Person sehr sparsam, ja kärglich lebte, undgewissenhaft die Gelder für den Krcuzzug aufsparte, ließen dieunwilligen Schreier um so weniger als Entschuldigung gelten,weil man vergebens auf die Ausführung des lang und oft undfeierlich versprochenen Unternehmens wartete. Zugleich warf mandem Papste vor, er trachte durch seine Provisionen die kirchlicheWahlfreiheit ganz zu unterdrücken und sich, um desto tyrannischerverfahren und Hohe wie Niedere mit seinen Censuren verfol-gen zu können, aller Bisthümer und ihrer Geldmittel und Streit,kräfte zu bemächtigen; er strebe eine despotische Universalmonarchiean, hieß eö, und man müsse ohne ihn, wider ihn ein allgemeinesConcilium versammeln. Hierüber war er besonders bestürzt,, unddie uns erhaltene Nachricht, daß er noch vor seinem Ende alleaus päpstlicher Reservation bewilligten Collaturen vernichtet hat,deutet an, daß er die Nothwendigkeit erkannte, einzulenken. Erwollte dieses ohne Zweifel auch in andern Stücken, er wollteöffentlich in der Versammlung aller Cardinäle sich rechtfertigenüber die in Empfang genommenen und als ein heiliges Gut treuverwahrten Gelder, er wollte diese in Sicherheit bringen; doch— zu spät. Die Kriegsknechte der Höfe von Paris und Neapelließen ihn nicht mehr reden, nicht mehr handeln, und schnellmußte er von hinnen; die Millionen des Schatzes aber verschwan.den und Niemand getraute sich zu fragen, wo sie denn hingekom.men seien. Ein überaus furchtsamer französischer Mönch, der den