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lichkeiten*): Der Cardinal Julius Cesarini, der als vonEugen bestellte Präsident des Basier ConzilS von seiner Festig-keit Beweise abgelegt/ indem er sich für jenes Conzil gegen denPapst ausgesprochen hatte/ so lange dasselbe ihm auf der rechtenBahn noch zu verharren schien/ nun aber die Sache der Wahr.heit und daS Recht Eugens mit den eindringlichsten und über.zeugcndsten Gründen verfocht; der gelehrte Theolog Johann v.Montenerv/ lombardischer Provinzial der Dominikaner; undunter den Griechen Gemistios Pleton/ ein feingebildeterGelehrter; Georg v. Trapezunt/ Georg Scholarios/noch Laie und bald darauf Patriarch von Konstantinopel; Ma r.kus Eugeni us/ Bischof von Ephesus/ ein genauer Kenner undgewandter Vertheidiger der griechischen schismatischen Lehren;und unter allen der berühmteste/ der vom reinsten Eifer für dieWahrheit erfüllte Cardinal Bcssarion. In dieser Versammlungwurde über die BaSler Synode als schismatisch und häretisch derBann verhängt/ namentlich aber kam eine Vereinigung mit denGriechen nach langen gegenseitigen Erklärungen und Zugeständ-Nissen zu Stande s6. Juli 1439) **).
Durch die Aufstellung eines GegenpapsteS hatte die Synodevon Basel vollends alles Ansehen eingebüßt und erstarb an innerer
K. Walchner, Politische Geschichte der großen Kirchensynode zu Flo-renz, Konstanz 1825.
'*) Die Griechen gaben hier außer dem Zusätze tllioguo noch einem andernHauptpunkte der seitherigen Streitigkeiten ihre Zustimmung: daß derrömische Bischof den Primat über den ganzen Erdkreis habe, der Nach-folger,und wahre Stellvertreter Petri, des Fürsten der Apostel, das Hauptder ganzen Kirche und der Vater und Lehrer aller Christen sei; ihm vonJesus Christus unserm Herrn die volle Gewalt, die ganze Kirche zu wei-den, zu regieren und anzuführen, übergeben worden sei. Eugen feiertedieses Resultat mit der eines Vaters des Christenthums würdigen Ge-sinnung: Frohlocket, ihr Himmel, und juble, o Erde, rief er der Chri-stenheit zu, die Scheidewand ist gefallen, welche die orientalische und oeci-dentalische Kirche getrennt hat. Vereinigt hat Christus Leide mit demfestesten Bande der Liebe und des Friedens; nach langem, traurigemUebel einer vieljährigen Spaltung leuchtet wieder Allen der heitere Glanzersehnter Einheit. Es freue sich unsere Mutter, die Kirche, über dieEinheit ihrer bisher streitenden Söhne, sie, die einst während der Tren-nung bittere Thränen weinte, danke nun Gott in unbegränzter Freude.Alle Gläubigen der Erde mögen nun ihrer Mutter, der katholischenKirche, Glückwünsche bringen. Alzog, A. a. O. D. B.