Band 
Achter Band.
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pflanzte dessen Banner auf. Martin V gcrielh aber darob inheftigen Zorn, und als Mönche von Palermo vor ihm erschienen,anstimmend das voi <zui tollis peecutu, iniserere noliis,

antwortete er ihnen gleichfalls mit Worten aus dem Evangelium:

rex chiiciroorum , et clusinut vi ulazinui. Darnach gebot er„dem treulosen und grausamen Volke auf der Insel Sicilien, denFriedcnSbrechcrn und Mördern von Christen, ihm, dem Papste,sowie Karln, als ihrem rechtmäßigen Herrn, Gehorsam zu zol.lcn"; wenn nicht, so erkläre er sie mit dem Bann und Interdiktbelegt, gemäß göttlichem Recht.

Peter v. Aragomen.

DaS Volk versteht wohl Revolutionen zu machen, nicht abersie zu leiten. Unter so bedenklichen Umständen ergriffen dieGroßen die Zügel der Regierung, alsbald erklärten sich die An.Hänger des Königs von Aragonien und luden diesen ein, von demThrone Besitz zu ergreifen. Sofort landete Peter zu Palermo(1282) und setzte sich die Krone der normännischen Könige aufsHaupt.

Karl, der eine starke Mannschaft mit den nöthigen Vor.räthen kriegsbereit hatte zur Ausführung seiner Absichten aufGriechenland, hätte leicht eine Provinz ohne Schatz, Arsenaleund Führer bewältigen können, und die Sicillcr, nach dem erstenEntflammen schon wieder entmuthigt, erboten sich sogar von scl-ber zum Gehorsam zurückzukehren, falls er sich begnüge mit denEinkünften, die Wilhelm aus der Insel zog und keine Fran-zosen oder Provenzalen als Beamte in Sicilien anstelle; aber erwollte sie nicht zu Gnaden annehmen, wies sie mit Härte zurück.Da brachten sie, was das Land vermochte, an Menschen undGeld zusammen, und der tiefgewurzelte Haß, die Furcht vor derZüchtigung, der Enthusiasmus einer nationalen Erhebung machtesie fähig zu widerstehen, ja zu siegen. Roger v. Loria, eincalabresischer Empörer, der mit unerschrockenem Muthe Tapferkeit,mit großem Glück eine unbändige Wildheit verband, überfiel alsAdmiral von Aragonicn Karl und sein Heer vor dem belagcr-ten, aber tapfer sich haltenden Messina und verbrannte die nea.politanische Flotte. Bei der Unglückskunde biß Karl aus Wuthin sein Szepter und rief aus: Herr Gott, du hast mich hoch stet.gen lassen, mach, daß es nicht allzu rasch mit mir abwärts gehe!

Da der Heldenmuth Messina's und Loria eö ihm unmöglich