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und davon die Herstellung einer neuen glücklichern Zeit für Romund Italien erwarten konnte*).
Ein edles, für Gerechtigkeit und sein Vaterland begeistertesGemüth läßt sich zwar dem Tribun nicht absprechen, aber es
Papencordt, A. a. O. Petrarca richtete nicht nur einen Briefan den Tribunen und das römische Volk, der bestimmt war, auf demCapitale öffentlich vorgelesen zu werden (br. ketraro. V. 0. ack Ale.l.unrenüi I p. g. II. 6s oapssosmla übertrete liortatoriu), sondernauch eine Canzone, welche zu seinen schönsten Dichtungen gehört, begin-nend im Italienischen: Hpirto xentll, olre guslls insmbra, rexxi; eswurde zu bestreiken gesucht, daß diese Canzone wirklich an Cola diRienzi gerichtet worden, jedoch ist dies nicht zu bezweifeln. In einervon Papencordt mitgetheilten trefflichen Ucbersetzung (von H. C. Bles sig)lautet der Eingang und der Schluß dieses Gedichts folgendermaßen:
„Du edler Geist, der diesen Leib beseelet.
Dem wandernd ein Gebieter innewohnet,
Besonnen, weise und voll Muth und Stärke;
Da deine Hand der Ehrenstab belohnet,
Mit dem du Roma strafst, wenn sie gefehlet,
Und sie ermähnst an alte Weg' und Werke;
Ich sprech' zu dir, da sonst ich nirgends merke j
Der Tugend Strahl, der für die Welt verglommen.
Noch Jemand seh', der Unrecht Schande wähnet;
Ich weiß es nicht, wonach sich harrend sehnetJtalia, die nicht eignen Schinerz vernommen;
Müssig und trag, verkommen
Schläft ewig sie und will sie Niemand wecken?
Gern griff ich ihr in's Haar, sie aufzuschrecken.
Den großen Plan hat das Geschick nicht seltenVoll Mißgunst gleich in seinem Keim vernichtet.
Weil sich's mit hoher That nur schlecht vergleichet;
Doch da's den Weg, auf dem du kommst, nun lichtet,Mag ich ihm nicht manch anderen Schlag entgelten,Weil's hier nicht wenigstens sich selber gleichet;
Es lag, so weit der Welt Gedächtniß reichet,
Die Bahn, um ew'gen Ruhm sich zu erjagen.
Wie dir, der Sterblichen noch keinem offen;
Aufrichten kannst du, täuscht mich nicht mein Hoffen,Den besten Staat, den je die Erd' getragen;
V Preis dir, wird man sagen: