Band 
Achter Band.
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nach dem Siege über die Colonna bewiesen hatte/ zu der niedrig,ften Verzagtheit über; er war wieder demüthiget' dem Papste ge.genüber und legre sogar seine anstößigen Prunktitcl nieder, währender seine silberne Krone, daS kleine Szepter und die sonstigen Ab.zeichen dcS Tribunals bei einem feierlichen Gottesdienste in derKirche Araceli aufhing. Er wollte auch nicht mehr alö unum-schränkler Herr auftreten, und an den NathSversammlungen aufdem Capitale mußte der päpstliche Vikar wieder zugleich mit ihmTheil nehmen. Aber dergleichen vermochte die Uneinigkeit undUnzufriedenheit der Bürger nicht mehr zu beseitigen, die Ver.hältnisse in Rom nicht mehr zu ändern, vielmehr hatte Cola'SBestreben, sich dem Papste wieder zu nähern, zunächst nur denErfolg, ihn dem Volke zu verdächtigen, welches fürchtete, seineneuen Vortheile und Rechte bei dieser Einigung mit dem Papstegefährdet zu sehen und eine so drohende Haltung annahm, daßder Bischof von Orvieto die Stadt wieder verließ. Cola fordertejetzt als päpstlicher Statthalter einen notorischen Ucbclthäter ausdem Adel vor sein Gericht und dieser begann in Verbindung mitden Savelli, wahrscheinlich vom Carbinallegatcn unterstützt, einenAufstand (15. Dezember). Cola ließ die Sturmglocke läuten,aber die Bürger gehorchten ihrem Rufe nicht und die gegen dieAufständischen geschickten Söldner wurden zurückgeschlagen; dasich nun Niemand zu seinem Beistande erhob, entsank dem Tribu-nen der Muth völlig, weinend erklärte er, daß er seine Gewaltniederlege und zog sich nach dem Castcl St. Angelo zurück. —„Die Gegenpartei war auf einen so raschen Sieg gar nicht ge-faßt gewesen, zwei Tage blieb Rom ohne Obrigkeit und erst den17. Dezember zog der alte Stephan o Colonna mit seinenAnhängern in die Stadt ein. Um keinen neuen Kampf hervor-zurufen, ließ er sogleich verkünden, daß Niemand den Friedenbrechen und daß es damit gehalten werden solle, wie es der Tri-bun früher bestimmt habe. Auch bezwäng der edle Colonnadie Lust, den Tod seiner Blutsverwandten an der Familie Cola'Szu rächen, und gab dem Schwiegervater desselben öffentlich vordem Volke einen Friedenskuß, so daß die Frau, die Kinder unddie übrigen Verwandten fernerhin ruhig und sicher in Rom ver-lebten. Die alte Verfassung wurde wieder hergestellt. Auch dieneuen Senatoren fingen den Krieg gegen die gestürzte RegierungWt bildlichen Darstellungen an, und ließen den Tribunen alSRitter sammt seinem Notar und Kanzler und seinem Neffen,