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gios von Trapezunt, Valla, Philelphus, Panormita,Manetti, Aretin, Deccmbrio, AuriSpa, Pontano,mit denen er gerne sich unterhielt. In der Regel hielt er sichzu Neapel auf/ wo er den „heiligen Königl. Gerichtshof derheil. Clara" oder die Capuana einsetzte als oberstes Tribunal füralle seine Staaten. Den neapolitanischen Baronen gewährte erin den Belehnungen daS Recht eigener Gerichtsbarkeit/ das sieniemals besessen hatten/ er opferte ihnen aber darum eines derwichtigsten Prärogative der Krone auf/ damit sie der Nachfolgeseines natürlichen Sohnes Ferdinand kein Hinderniß in denWeg legen möchten.
Für dessen Mutter galt Margaretha von Hijar/ und dieKönigin ließ dieses Edelfräulcin erdrosseln/ welches, wie mansag«/ durch seinen Tod die Ehre einer höherstehenden Damerettete. Zur Strafe schickte AlphonS seine Gemahlt» nachSpanien und gelobte, daß er selber niemals mehr dessen Bodenbetreten werde, während er durch lctztwillige Verfügung Ferdi-nand für den Thron Neapels bestimmte, seinem Bruder Johannaber die übrigen Staaten hinterließ (1458). Zahlreiche Bewer-ber wollten Ferdinand sein Erbe streitig machen, aber er be-schwichtigte den gefährlichsten derselben, seinen Oheim Johann,indem er sich mit dessen Tochter vermählte: gegen die übrigenhalf ihm Franeeöco Sforza und Georg Castriota (Skan-dcrbeg), der sich hicdurch dankbar bezeugte für den Beistand,den AlphonS ihm gegen Muhamed II hatte zu Theil werdenlassen. Sein Sieg war gesichert, als Giacomo Piccinino, dergrößte Bandcnfnhrer der Zeit, und Schwiegersohn Sforza's,aus den Diensten Johanns von Anjou in die feurigen über-ging; zum Lohn dafür ließ ihn Ferdinand tödten (1464), wieüberhaupt geschlossene Verträge diesen König nicht abhielten, anunterlegenen Gegnern Rache zu nehmen.
Ferdinand trug mächtig bei zur Störung des Friedens,dessen Italien seit 1454 genoß, und er verständigte sich mit demPapste und Siena zum Sturze der Medici. Da rief aber Lo.renzo im Bunde mit den Venetianern die angevinische Partei*)
*) Gioviano Pontano (Kolli Xeaxolitaiii lib. V) erzählt, daß wäh-rend Ferdinand eine Burg der Angevinen belagerte, und die Einge-schlossenen durch Wassermangel die größte Noth litten, einige gottlosePriester durch Zauberkünste Regen herbeiriefen. Einige kühne Jünglingeließen sich gewinnen, des Nachts aus überaus schwierigen Wegen an die