Band 
Achter Band.
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Unter Elisabeth vereinbarten sie sich gleiche Behandlung mitden Eingebornen. Als sie dann aber gegen den Befehl der Kö-nigin LebenSmittel und Kriegsbedarf nach Spanien brachten,ließ ihnen die Letztere auf einmal sechzig bcladenc Schiffe weg-nehmen, und gab dieselben alles Einspruchs und aller Vorstellungenungeachtet nicht wieder heraus. ES war dahin gekommen, daßdie Hanse der Gewalt nur mehr durch ohnmächtige Erörterungenentgegenzutreten wußte.

Spanien dagegen nakm die Hanseaten in die Häfen auf,welche eS den rebellischen Niederländern verschloß, aber trotz demerstarkten die letzter» so sehr, daß jene ihrer Mitbewerbung aufdie Dauer nicht gewachsen waren. Die einst so mächtige Hanseschleppte fortan nur noch ein sieches Dasein fort, bis der dreißig-jährige Krieg ihr vollends den Todesstoß versetzte, und auf demletzten Hansctag von 1669 waren nur noch 6 Städte vertreten.Nur Lübeck, Bremen und Hamburg blieben als Hansestädte end-lich noch übrig. Man hatte eingesehen, daß das Lebenselementdes Handels die Freiheit ist.

Zwanzigstes Kapitel.Skandinavien.

Von der Gesittung berührt aber nicht umgestaltet, ergötztensich die Völker des Nordens, wenngleich inmitten wohlgebauterFelder angesessen, immer noch an den Wechselfällen deS Krieges.Treu ihrer alten Vorliebe für abenteuerliche Ausflüge wollten sieeinen mildern Himmel, eine dankbarere Erde sehen, aber nur umdemnächst in die Heimath zurückzukehren. Arge Anschuldigungwar ihnen daS Wort: „er kennt nur sein Geburtsland"; die Er-lernung mehrerer Sprachen, besonders der lateinischen und ita-lienischen wurde von den Weisen empfohlen, „weil man sie soweithin verstehe". Dem zufolge studirten viele junge Leute aufden Schulen von Oxford, Rom, Paris, Erfurt; andere verkauftenihre Thatkraft zu Constantinopcl; diese nahmen das Kreuz für