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genannt wird, seit ein Mitglied desselben auf seine Verfassungverwies, um diejenige des alten Nom zu verdeutlichen — konntensich nicht zum Gehorsame gegen die Dänen verstehen, und leistetensogar den Hansestädten gegen jene Beistand. Ihre ganze Machtbestand aus sechstausend Männern mit eben so vielen in denWaffen geübten Frauen; mehr aber bedurften ste nicht, um sichunerschrocken in der Mitte ihrer heimischen Moräste zu verthei-digcn. Als nun Johann mit 34,000 Kriegern in das Landeinbrach, welches nicht so viele Bewohner zählte, durchstachen steeinen Damm und ersäuften das Heer. Der König, nur mit Nothgerettet, mußte Frieden gewähren. Steno Sture aber, dernicht aufgebort hatte, geheime Ränke zu schmieden, wurde durchdiese Niederlage neuerdings gekräftigt, hetzte die Hansestädte ge.gen den König, setzte dessen Vertreibung durch, wurde abermalsAdministrator (1501).
Nach seinem Tode folgte ihm Swante Nilson Sture(1503). Indeß größere Gewalt erwarb sich Eming GaddS,Bischof von Linköping, Todfeind der Dänen. Der Krieg wurdeverlängert, trotz aller Versuche zum Frieden von Seiten Johanns.Die Hansestädte begünstigten Schweden aus Rücksicht auf klein,liehe Handelsvortheile. Endlich gelangten sie indeß zu bessererEinsicht und schlössen Frieden. Gerade sollte auch ein Abkommenmit Schweden getroffen werden, als Johann starb (1513). Erwar beliebt, ungeachtet seiner fortwährenden Kriege und ihrerFolgen.
Einundzwanzigstes Kapitel.Polen, Mthaucn, Preußen.
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Boleölaw II, der Kühne, ließ sich zum Könige krönen,während der Kaiser Heinrich III gegen den Papst beschäftigtwar (1058), aber wollüstig und grausam zugleich, entfremdete ersich die Seinigen so sehr, daß ihn der Bischof von Krakau ex«communicirte. Wüthend deshalb schickte er Gewaffnete, um den-selben von dem Altare zu reißen, alS -er das heilige Meßopferdarbrachte. Als diese jedoch solchen Frevel nicht wagten, schlug