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besten, nicht allein ihrer Sprache, sondern auch ihrer ehrlichenEinfalt und Feinheit nach. Ricordano MalaSpini sammeltealles, was er in den „alten Büchern der Meister undDoktoren" fand, denn damals waren geschriebene Dinge gleich-bedeutend mit wahren. Er fügt die Ereignisse hinzu, deren Zeugeer war bis zum Jahre 1280.
Dino Cvmpagiü.
Ihn führte bis zum Jahre 1312 Dino Compagni fort,der sich vornahm: „die Wahrheit der gewissen Sachen zu schrei-ben, welche er hörte und sah; und waö er nicht deutlich sah,wollte er nach Berichten schreiben, und da viele Chronisten inFolge ihres verderbten Willens daS Wahre verschweigen oder ent-stellen, so nahm er sich vor, nur aufzuschreiben, waö am Allge-meinsten geglaubt wird." Eigenthümliche Regeln der Glaub-würdigkeit, auS denen man schließen möchte, daß die wahre Ge-schichte zu jener Zeit noch nicht vorhanden sei, deren geringeSchrcibaufgabe die Erzählung der Thatsachen ist. Dino beklei-dete übrigens mehrfach obrigkeitliche Aemter in seiner Vaterstadtund zwar stets als ein sorgsamer Beförderer des Friedens. „Alsich mich wieder in dem besagten Rathe fand, nach der Einigkeitund dem Frieden unter den Bürgern trachtend, sagte ich, bevorwir auseinandcrgiugen: warum, ihr Herren, wollen wir unseregute Stadt verwirren und verderben? gegen wen wollt ihr käm-pfen? gegen eure Bruder? was wird die Folge sein? nichts alSKummer. ES wurde mir geantwortet, daß ihre Versammlungkeinen andern Zweck habe, alS der Unordnung zu wehren, denFrieden zu erhalten. Als ich dies vernommen, verband ich michalöbald mit Lapo di Guazza Ulivieri, einem guten undredlichen Bürger, und wir gingen zusammen zu den Prioren, undnahmen einige mit, die dem besagten Rathe beigewohnt hatten,und traten als Vermittler zwischen ihnen und den Prioren auf,und mit milden Worten besänftigten wir die Signoria. UndMeister Palmieri Altoviti, der zu der Signoria gehörte,tadelte dieselbe sehr, jedoch ohne Drohungen. Man erwiderteihnen, daß diese Vereinigung keine andere Folge habe, und wenneinige Leute auf ihr Begehren gekommen seien, so solle man sieohne Beleidigung gehen lassen; und die Prioren befahlen, daßdem so sein solle."
Und andcrSwo: „Bei solcher Lage der Sachen (zur Zeit der
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