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daher Froissartnur gefällt und unterhält, zeigt CominineSdenMenschen, wie er wirklich ist, und deckt die oft so armselige Maschi-nerie auf, welche die nicht minder armselige Welt in Bewegung setzt.
Pedro Lopez de Ayala. 1332—1407.
In Spanien veranschaulicht die Fortschritte der Spracheund des Gedankens die Chronik des Pedro Lopez de Ayala.Er wurde 1332 geboren und obgleich er erst achtzehn Jahre altwar, alS der König Peter den Thron bestieg, bald von diesemscharfsinnigen Fürsten bemerkt und gebraucht. AlS aber Unruhenim Reiche auSbrachen, verließ Ayala seinen tyrannischen Herrn,der sich bereits fast jeder Art von Schuld fähig gezeigt hatte undschloß sein Geschick an daö Heinrichs v. Trastamare, deSKönigs unehelichen Bruder. Peter wandte sich aber um Hülfean Eduard, den schwarzen Prinzen, damals in seinem Herzog-thum Aquitanien anwesend, der, wie Froissart erzählt, eö füreine große Verletzung deS königlichen Ansehens haltend, einenKroncnräuber folge» zu sehen, in Spanien einrückte, und mitstarker Hand den gestürzten Fürsten wieder auf seinen Thron setzte.In der Entscheidungsschlacht bei Naxera, im Jahr 1367, wurdeAyala, der die Fahne seines Fürsten trug, zum Gefangenen ge-macht und nach England geführt, wo er wenigstens einen Theilseiner Gedichte über das Hofleben geschrieben hat. Etwas späterwurde Peter, als ihn der schwarze Prinz nicht länger unter-stützte, entthront, und Ayala, der nun aus seiner langen Ein-sperrung entlassen wurde, kehrte in die Heimath zurück und wardspäter Großkanzler Heinrichs II, in dessen Diensten er so gro-ßes Ansehen und Einfluß erwarb, daß er alS eine Art überliefer-ter ScaatSminister durch die Regierung Johanns 1 hindurch,und bis weit hinein als solcher in der Heinrichs III verblieb.Manchmal erschien er, wie andere geistliche und weltliche Männervon Ansehen, auch alö Anführer im Kriege, und einmal wurdeer in der verderblichen Schlacht von Aljubarota, im Jahr 1385,zum Gefangenen gemacht. Aber seine portugiesische Gefangen-schafl scheint weder so lang noch so grausam gewesen zu sein,alö seine englische, und gewiß ist es, daß er seine letzten Lebens-jahre ruhig in Spanien zubrachte. Sein Neffe, der edle FernanPere; de Guzman, sagt, in der merkwürdigen Reihe vonGemälden, die er unS hinterlassen hat*): Er war ein Mann voll
kern. pvrenäeüu^man, Keneraeiones ^ 8en>1ilr>nrias, Madrid 1775.
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