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um — dieser Kirche mehr Helle zu geben. Ueberhaupt zierte erüber zwanzig Kirchen mit seinen Schildereieu- die nachfolgendenMeistern zu Vorbildern dienten/ insbesondere zu Florenz/ wo inSanta Croce seine Krönung der heil. Jungfrau noch bewundertwird. Gleich den meisten Künstlern seiner Zeit beschäftigte sichGiotto auch mit der Architektur/ und kein Glockcnthurm wirdan Festigkeit übertreffen von dem des DomcS zu Florenz- dener erbaute (1321). Dieser Thurm steigt im Geviert, 43 Fußauf jeder Seite breit, zu einer Höbe von 252 Fuß auf und hatfünf Stockwerke/ die alle mit Statuen- Säulenbündeln- Nischen-Fenstern ausgestattet- mit verschiedenfarbigen Marmorplatten ge.schmückt sind. Nach Giotto's Plane hätte eine 80 Fuß hohePyramide den Bau prächtig abschließen sollen.
Die -Schüler Giotto's wendeten mehr Sorgfalt alö erauf die Farbenschattirungen und milderten die Umrisse derartig-daß sie in Künstelei verfielen. Obgleich sie mit einer erstaunlichenEmsigkeit malten und weder ein feines Gefühl für daS Schönenoch eine richtige Auffassung dcS Gegenstandes ihnen abzuspre«chen ist- so kann man doch nicht sagen - daß durch sie die Kunstirgend einen Fortschritt machte bis auf Masaccio- wobei manindessen hinsichtlich deS Fra Angclico eine Ausnahme machenmuß. Bei ihren Urtheilen über diese Künstler tadelt und lobtdie Kritik die nämliche Hand - je nachdem sie die Nachahmungder alten Reinheit ober den begeisterten Ausdruck christlicher Em.pfindung in'S Auge faßt. Giotto'S Neffe Stefano verbessertedie Perspektive und versuchte sich auch bereits in Verkürzungen;er bildete seinen Sohn Tommaso, genannt Giottino, der inAnsehung des Ernstes deS Ausdruckes und der Einheit der Far-bengebung seine Vorgänger übertraf- so daß er vielleicht nurdurch sein frühes Hinscheiden verhindert wurde, den Großvaterzu erreichen- nach dem er jedoch genannt wurde. TaddeoGaddi,der 24 Jahre lang Giotto'S Gehülfe gewesen, wetteiferte mitihm in seinen Freskogcmäldcn in der großen Kapelle von SantaMaria Novell«, wo er den Triumph der Religion verbildlichtedurch die Wirksamkeit des heil. Thomas und deö heil. DominikuS— ein Werk - reich an Anspielungen, an Darstellungen aus demLeben, an großartigen Ideen. — An demselben Werke war br.theiligt sein Nebenbuhler Simon Memmi von Siena, ausgezeich-net durch eine äußerst lebhafte Färbung und geistreiche Composition-dessen Name Petrarca verherrlichte- weil er Laura'6 Bildniß