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Achter Band.
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Franz 1 und Heinrich 11 die Schlösser von Blois und Chain,bord und den Hof des Louvre verschönte; sehr wenige Spurenhinterließ sie in Deutschland und Spanien; in England herrschtebis auf Elisabeth der Spitzbogen und die ersten Beispiele derRenaissance erschienen daselbst zu Oxford unter Jakob 1. Denschönsten Styl des MirtelalterS weisen, in den Niederlanden,die Stadthäuser zu Brüssel (1401) und Löwen (1448) auf.

In Spanien behielt man den maurischen Styl bei auch fürdie Kathedralen, die erbaut worden, nachdem das Christenthumdaö Land wieder erobert hatte; Beweis dessen sind die Domevon Orcnzu (1219), BurgoS (1221), Toledo (1226), OSma(1232), Valenzia (1296). Die Spanier bedienten sich vor.zugSweise arabischer Baukünstler; im gothischen Styl ließendie Templer, und zwar vorzugsweise von Meistern aus derNormandie, ihre Kirchen erbauen; so bildete sich allmäligein oft wunderlicher Mischlingsstil, den man mozarabisch nannte,wie die spanische Liturgie. Ein Beispiel hievon ist das KlosterLaS HuelgaS bei- BurgoS (1180), mit Rund-, Spitz, undmaurischen Bogen, ein noch merkwürdigeres die Synagoge vonToledo (1350), ein in seiner Art einziger Bau. Namhafte Ar.chitekten im 14. Jahrhundert waren Fabia, Franc, Mar.tinez, Alfonso , Erbauer der Dome von Leon, Oviedo, Bar.celloua, Saragossa' Guadalajara. Nach völliger Vertreibung derMauren ward vorzugsweise der romanische Baustvl beliebt, undgroßartige Bauwerke dieser Art sind die Kathedrale von Scvilla(1401), das Kloster MirafloreS (1454), der Garral von Segovia(1457), Paul und St. Gregor zu Valladolid (1463—88), undandere Bauten von Juan de Olozaga, Enrico di Egaö,Pedro Lopez, Martine; de Gainza, Boffy, PedroBlaS, Juan de Arandia; es kamen übrigens auch vieleMeister auö Deutschland. und»Flandern nach Spanien. St. Jo.hann ,,tl« lo« Hvves", zu Toledo in Folge eines Gelübdes vonFerdinand und Isabella erbaut, zeigt zuerst Spuren desneuern italienischen Geschmacks. Ringö um diese Kirche wurdendie Ketten der christlichen Gefangenen aufgehängt, die man zurZeit der Eroberung gefunden. Die herrlichen Glasmalereienwurden, wahrscheinlich von Ausländern, zwischen 1418 und 1560angefertigt.

In den verflossenen Jahrhunderten war die Architektur dieRepräsentantin aller übrigen Künste gewesen, hatte ihnen zum