Band 
Achter Band.
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nach Bagdad zurück. Von 851—77 n. Chr. durchzogen und be.schrieben Wahab und Abu.Said die entferntesten LänderAsiens, kamen nach China und berichteten über dies seltsame Volkund eben von ihnen wissen wir/ daß zu Kan.su ein muselmän-nischer Kadi seinen Sitz hatte; ein Beweis häufiger wechselsriti.ger Beziehungen. Die uns von den Muselmännern hinterlasseneBeschreibung von Mittelasien ist noch immer die umfangreichste/welche wir besitzen; eben von ihnen haben wir die ersten inSEinzelne gehenden Nachrichten über die Russen erhalten; und eSgibt viele Gründe für den Glauben/ daß sie mit dem baltischenMeere und mit Skandinavien in Verbindung standen. In Afrikadrangen sie südlich bis zum Cap Bogador vor/ und in der Mittebis zum Nil der Neger/ dem Niger/ wo sie Ansiedlungen undKönigreiche gründeten. Nur zufällig wagten sie sich in daS atlan.tische Meer/ wie dies mit den Almagrurim geschah.

DaS hauptsächlichste Zeugniß, welches wir von ihren Kennt«Nissen besitzen/ besteht in einem Werke Edrisi'ö/ der auf Be.fehl RogerS von Sicilien „die Wanderungen eines Wißbc-gierigen zur Erforschung der Wunder der Welt" schrieb/ unddarin die Zeichen auf einer Kugel auS achtzchnhundcrt MarkSilber erklärte/ welche der König hatte anfertigen lassen. Isma elAbul-Fedah/ ein ayubitischer Fürst, der um 1342 zu Hamatham Orontes-in Syrien zu regieren anfing, schrieb auch „al Ta.kuim al boldan", oder die wahre Lage der Länder. Es ist daseine nach den Himmelsstrichen, den Längen und Breiten in Tafelnabgetheilte Erdbeschreibung, und obwohl daS Werk nicht in jederHinsicht genügte, so war es doch daS beste bis dahin erschienene.

Unter den arabischen Reisenden verdient der Scheik IbnValuta von Tanger, von dem unglücklicherweise nur der AuS.zug eines Abrisses übrig ist, eine besondere Erwähnung. Als erzu Alexandricn den gelehrten Jman Borhan . Add in besuchte,sagte ihm dieser: „Da du zu reifen liebst, so geh und grüßemeinen Bruder Farid.Oddin in Indien; meinen BruderOddin.Jbn.Zachariain Sindhya; meinen Bruder Barhan.Oddin in China". Er reiset also ab (1324), um zu erkunden,bis zu welchem Umfange sich der Islam ausgebreitet habe, durch,zieht Egyptcn bis zu den Gränzen von Nubien, verehrt zu Gazadie Gräber der Patriarchen, sieht die Bäder von Tiberias, dieFestungen der ismaclitischen Haschischim, die Einsiedeleien desLibanon, die Pracht von Baalbck, von DamaSkuS und von