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Bassora, durcheilt Irak, das Land der Kurden, besucht die Hei-ligthümer von Medtna und von Mekka, von wo er durch Yeniennach Aden geht/ ins Innere von Abyssinicn, nach Zanguebar,nach Ormuz, in daS Land Fars; von neuem sieht er Mekka, dannCairo, Jerusalem, Natolien, Erzerum, überall gefördert durch dieGastfreundlichkeit der Turkomannen. Darauf gewinnt er daSschwarze Meer, dringt unter den Tataren bis zur Wolga vor,von wo er nach Constantinopcl zurückkehrt. Nun reiset er nachAstrachan, begiebt sich weiterhin nach Khariöm und Bochara,neuerdings von Dschin gis.Chan verwüstet, nach Samarkand,nach Balkh, gleichfalls von dem Eroberer zerstört, wie Kandaharund Kabul. Dann schifft er sich auf dem Indus nach Lahoreein, von wo er die Hauptstadt von Sindhya, Multan erreicht.Delhi war die größte Stadt des JSlam im Osten, aber sie warentvölkert durch die Grausamkeit des Türken Muhamed, welcherdoch aber den Reisenden beschenkte und ihm das Amt deS Kadiübertrug. Dem Sultan verdächtig geworden, beschwor er die Ge.fahr durch die Gewalt seiner Rede, entsagte Allem, machte sichzum Bettelmönch und ließ sich als Gesandten an den Kaiser vonChina schicken, der um die Befugniß gebeten hatte, auf musel-männischem Gebiete seinen Göttern Tempel zu erbauen. JbnBatuta überbrachte eine Weigerung und erlebte furchtbareAbenteuer. Er sah Indien, Malabar, Calicut, wo er sich auchnach China auf einer der ungeheuren Djonken dieses Reicheseinschiffte. Aber ein Wirbclsturm vernichtete die Geschenke,welche er dem Sohne des Himmels überbrachte. So wagte ernicht zu dem Herrscher von Delhi zurückzukehren, machte sich aufden Weg nach den Maldivcn und erlangte dort große Ehren;segelte fernerweit nach Coromandel, wurde vom Sturm nachCeilon getrieben und verehrte dort die Spuren von Adam undEva, denn der hauptsächlichste Zweck des glaubenSeifrigen Mu.selmanneS war eben der Besuch aller durch heilige Ueberlieferun-gen berühmten Orte, aller geweihten Stätten und der Gräberheiliger Jmams. Neue Unglücksfälle trafen ihn während derUeberfahrt von Coromandel nach Calieut; von da begab er sichnach Bengalen, dem fruchtbarsten Lande, das er bisher gesehen.Er erreichte Sumarra, darauf China, dessen Gesittung ihn inErstaunen versetzte, und wo er in jeder Stadt musclmännischeKaufleute mit Richtern und Vorstehern fand, in einigen sogarMoscheen.