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die Normannen durch Zufall die Faröer-Jnseln. Seitdem nahmenAndere denselben Weg und wurden vom Sturme auf die östlicheKüste von Island geworfen. Seit dem 7. Jahrhunderte war die.selbe schon von Seeräubern besucht. Damals aber lernten dieNormannen sie besser kennen, richteten sich dort ein und machtenaus ihr die Zuflucht der Bildung, die sich in Europa verlor.Bald auch hatten sie die Hebriden (893), von ihnen mittäglicheEilande („Sudcr-Eycr") genannt, gefunden und erobert, eben-so die Inseln von Man, und verbanden dieselben zu einem König-reiche und einem Bisthume. Von dort aus nahmen sie Schott-land ein, das zu den Orkaden gehört, und vertrieben aus ihmdie Pcten oder Papen (962).
Grönland.
Von Island wandten sie sich gegen Westen, wo Gund-Biörn ein weites Land entdeckte, zu dem sich später EricR aud a, ein Mordes halber verbannter norwegischer Etheling, be-gab und ungeheure schwimmende Eisberge fand (1001). DerLandstrich, als Grönland bezeichnet, wurde später durch dieschwarze Pest entvölkert; bis 1721 hinderte dann das Eis jedeerneuerte Verbindung mit den Küsten: zu jener Zeit wurde in-deß eine neue Ansiedlung dort gegründet.
Man behauptet, daß die Normannen ihre Züge noch weiterausdehnten und daß Biörn, als er seinen Vater zu besuchenkam, durch einen Sturm nach Südwestcn geschleudert wurde, woer eine baumbedeckte Ebene in weiter Entfernung sah. EricRauda's Sohn, Leif, fuhr zur Erforschung dieses Landesaus, berührte anfangs eine felsige Insel, die er Elleland nannte,dann ein niedriges und Holzreiches Land, dem er den NamenMarkland gab. In Verfolgung seines Weges kam er an einenFluß mit lachenden, von Fruchtbäumcn beschatteten Ufern, löst-licher Luft und fruchtbaren Umgebungen, wo der LachSfangüberaus reichlich ausfiel. Er wanderte an ihm hinaus bis zudem See, aus dem er seinen Ursprung nahm und verbrachte dortmit seinen Gefährten den Winter. Sie vergewisserten sich, daßdie Sonne am kürzesten Tage acht Stunden über dem Gesichts-kreise verweile, aus welcher Bemerkung hervorgeht, daß sie sichunter dem 49. Grad der Breite befanden. Einige ihnen aufsto-ßcnde wilde Weinbeeren gaben ihnen Veranlaßung, das LandVinland zu heißen. Die Eingebornen nannten sie KrelingS oder