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Eine Menge von Wundern ereignete sich übrigens auf derandächtigen Reise. Im persischen Meerbusen sah Jbn Valutaeinen Fischkopf/ ähnlich einem Hügel/ dessen beide Augen gleichThoren waren; und wirklich ging man auch durch dieselben ausund ein. Im Lande der fünf Gebirge zog eine ganze Stadt vorihm vorbei, und die Spitzen der Dächer ließen einen langenRauchstreifen hinter sich zurück/ wie heute unsere Eisenbahnzüge.In der Richtung nach China hin fand er die JoghiS/ welcheleben ohne zu essen und die Menschen durch einen einzigen Blicktodten. In China hörte er von der großen Mauer Og-Magogreden. Ueber Calicut/ Ormuz, Persien und Syrien zurückgekehrt/vollendete er seine dritte Pilgerfahrt nach Mekka, sah dann seinVaterland wieder; außer Stande jedoch die Ruhe zu ertragen/reist er nach Spanien/ setzt von dort nach Marokko über/ wendetsich quer durch die große Wüste*) zu den Ländern am Niger/erreicht Tombuccu/ und nimmt schließlich seinen Wohnsitz zuFez s135^**).
Benjamin von Tudela/ ein navarresischer Jude/ gibtgleichfalls einen Bericht von den Wundern deS mittäglichen Eu-ropa, Palästina'S/ Indiens/ Aethiopienö/ Egyptens/ welche Län-der er in der Weise Jbn Batuta's besuchte/ indem er dieSpuren deS mosaischen Glaubens verfolgte. Aber an zahlreichenZeichen erkennt ma»/ daß er/ weit entfernt alle die von ihm be-schriebenen Gegenden gesehen zu haben/ sich häufig auf eineleichtgläubige Darstellung dessen beschränkt/ was man ihm er-zählt hat.
Skandinavische Reisende.
Kühner in ihren Unternehmungen waren die Skandinavier/wenig von den Alten gekannt und doch bestimmt/ den Neuerenin deren westlichen Entdeckungen voranzugehen. Wir haben ananderer Stelle ***) die Erzählungen der beiden Reisende»/ OthersdeS Norwegers/ und Wulsstans besprochen. Sie dehnten ihreAusflüge im Norden bis zum weißen Meere auS/ weiter als dieOstsee und Esthland oder das heutige Rußland. Um 861 fanden
") Siehe tüv ».«iatiL Nouriial, März 1643.
«») Seine Reise ins Negerland ist im äoui-nal /tslatigno, März 1843,übersetzt.
*«») S. Band III.