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im Jahr 1614 zugestanden worden. Erst diese/ dann die Hut.digung. Gehe die Verbindung doch nicht wider S. M. oder diekatholische Religion, nur zum Schutz der ihrigen solle sie dienen.Hätten seine Räthe der Länder Freiheiten und Rechte beachtet/dann wäre so großes Unglück/ solche Spaltung nicht erfolgt.Wolle er ihre Freiheiten bestätigen/ so erwarteten sie/ daß erauch Wort halte. KriegSvolk hätten sie zur Verhütung der Plün-derung geworben/ S. M. hievon Anzeige gemacht. Sie versähensich dessen/ daß er treuem Rath folgen/ hicdurch das vor WiensThoren liegende KriegSvolk zum Abzüge bringen werde. — Durchlange Zeit/ bis in den Abend/ mag barsche Rede von der einen/entschiedene Gegenrede von der andern Seite gedauert haben. Svä.ter ist hinzugefügt worden / der Wortführer habe zuletzt so weit sichvergessen/ um den König bei der Hand zu fassen und an einem Knopfseines Gewandes zu zerre« / welcher Sage nachmals noch die ab,schätzige Rede beigefügt wurde: ,/Nandel/ willst unterschreiben?"Die Zeitgenossen wissen hievon nichts. — Ob wirklich von derAbsicht mag gesprochen worden sei«/ den König in ein Klosterzu stecke«/ seine Kinder dem katholischen Glauben zu entfremde«/über mehrere der Geheimen Räthe unter den böhmischen Waffenein Blutgericht zu hallen/ dürfte sich schwerlich mehr ermittelnlassen. — In diesem Augenblick/ in welchem Ferdinand wehr.los dem Aufruhr aller Länder/ persönlich aber dem Ungestümjener Vasallen gegenüberstand/ die übermüthige Begierlichkeitseines unkatholischen Adels nicht mehr zweifelte / ihm Gesetz undVorschrift geben zu können/ schmetterten Trompeten auf demBurgplatz. Ein Achtung gebietender Zug Geharnischter ritt inscharfem Trab mit aufgezogenen Röhren daher. Es waren dieReiter/ welche der Großherzog von Florenz für den Krieg seinesSchwagers gegen Venedig hatte werben lassen/ und über welcheder gefeierte Kriegsheld Dampierre als Oberst gesetzt war/doch ohne bei denselben sich zu befinden. Sie lagen zu dieserZeit in Krems. Ob sie bei eingetretener Bedrängntß seien ge.rufen worden/ ob Erzherzog Leopold/ ohne zu ahne«/ daß vondieser Hülfe die Rettung deS Monarchen/ vielleicht des Hausesabhänge/ dieselben gesendet habe/ wird wohl unentschieden bleiben.Diese Reiter fuhren auf Tschaiken die Donau herab in den Armdes Stromes/ aus welchem ein Kanal unmittelbar in das Was.serbecken des untern Arsenals führte/ wo die sogenannten Streit,schiffe lagen. Hier waltete als Hauptmann der in 46jährigem