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Zehnter Band.
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liche Herzogthümer die StiftSlande von Bremen und Werden.Kraft dieser Erwerbungen ward Schweden Rcichsstand.

Frankreich erhielt die Biöthümer und Städte Metz, Toulund Verdun; Ptgnerol; Breisach; die Landgrafschaft Ober. undUnter-Elsaß, den Sunlgau und die ReichSvogtei über zehn Reichs,städte im Elsaß; alles dies jedoch ohne weitere Beziehung zumReiche.

Kurbrandenburg erhielt zur Entschädigung für Pommerndie Bisthümer Halberstadt, Minden und Camin, das ErzstiftMagdeburg alS weltliche Fürstemhümer, letzteres jedoch vorbe.halklich des lebenslänglichen BesitzeS des damaligen Administra-tors August von Sachsen, und ausschließlich von vier an Kur-sachsen übergehenden Aemtern.

Hesse u-Kassel erhielt die säkularistrte Abtei HerSfeld,die minden'schen Lehen des eben auögestorbenen Geschlechts derGrafen von Schauenburg, und 600,000 Thaler.

Meklenburg erhielt die Stifter Schwerin und Ratzeburg.

DaS Braunschweigische HauS erlangte, nebst einigenKlöstern, die evangelische Bischofstelle in Osnabrück, wo fortanein katholischer und ein evangelischer Bischof mit einander wech.sein sollten.

Die Anerkennung der Generalstaaten in ihrer Selbst,ständigkeil durch den Frieden der Spanier und Holländer, sowiedie Verzichtung deS Kaisers, Spanien Hülfe zu leisten, entzogthatsächlich dem Reiche den burgundischen Kreis. Die Befreiungder Schweizer von dem Reichsgerichte trennte auch daö alteAllemanien für immer von demselben.

Mit einer allgemeinen Amnestie sollte die Restitution in alleseit Anfang deS KrtegeS in Folge desselben Verlorne unbeweglicheGüter und Rechte verbunden sein, jedoch mit Ausnahme derGüter der österreichischen Unterthanen, wenn deren Konfiskationfrüher statt hatte als der Eintritt in schwedische oder französischeKriegsdienste. Was Kurpfalz anbelangte, so verlor eö nebst derehemaligen Kur die Oberpfalz und die Grafschaft Chain anBayern (welches auch Donauwerth bis auf Weiteres behaltensollte), erhielt aber eine neue, achte Kur *).

Diese Restitution machte die langwierigste Weiterung. Karl Ludwig, derSohn des unglücklichen Winterkönigs, wurde zwar in die ihm zuge-sprochene Unterpfalz eingesetzt; dagegen wollte er das Grztruchseßamt