Band 
Zehnter Band.
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dabei aber schon in den Wörtern seine satyrischen Stacheln an.zubringen. „In diesem bacchanalischen Gewirr von Witz undSprachkraft kommt man vor lauter Reichthum zu nichts — «r.theilt GervinuS — und die Leichtigkeit/ mit der Fisch artseine Gaben geltend macht/ kommt dem Leser desto schwerer an.So gigantisch und ungeheuer die Großmäuler sind, seine Heldenim Gargantua, so auch seine Sprache in diesem Werke/ allein esist keine Symmetrie weder in den Figuren noch in der Sprache."In seinen religiösen Streitschriften/ mit welchen er seine lilera.rische Thätigkeit begann/ ist er zwar besser und besonnener alöHutren/ aber schon in einem dieser Erstlingswerke, „der Bar-süßer Sekten, und Kuttenstreit (1571)"/ gibt er eine gereimteErklärung zu einem Holzstich. auf welchem der heilige Franzis.kus im wörtlichen Sinne in den Korb getreten wird; in einerähnlichen Erklärung des Thieraktus im Srraßburgcr Münsterwird der Papst als Fuchs von einem Schwein und einem Bockin Prozession getragen u. s. w.; und in seiner beißendsten Sa.tyrc / dem gereimten //vierhörnigen Jcsuilenhmlcin (1580)"/nennt er die Jesuiten / die überhaupt seiner Laune häufig her.halten müssen/ bald Jesuwtder. bald Sauiter oder Götzsuiter undSchüler des Jgnaz Lugiovoll. Ein Jahr früher hatte er diebekannteste und wenigst seltene seiner Schriften/ und die erstein Prosa erscheinen lassen, eine Umarbeitung eines holländischenBuches von Phil. Magnitz van Aldegonde (überhaupt be-arbeitet er wohl fremde Stoffe, aber übersetzen kann er noch nicht;er macht den fremden Stoff vollständig sich zu eigen und benutztihn. um in seiner „fantastcngreulichen Art" Beziehungen nahe.und fernliegender, paffender und unpassender Natur anzuknüpfen,fremde Wörter komisch zu verdeutschen) unter dem Titel : „Bie-nenkorb des heiligen römischen Jmmenschwarms" u. s. f. Fernerbearbeitete Fischart des Rabelais proKnustiestion und die1508 von Heinrichmann lateinisch herausgegebene pro^nostienin dem Büchlein: „Aller Prackic Großmutter. Die DickgeprocktePantagruelinische Betrugdtckc Procdic oder Pruchnastiket Leötafel,Bauernregel und Wetterbüchlein u. s. f. Durch den wohlbcschrci.ten MauSstörer Winhold Alcofribas Wüstblucus von AristophansUebelstait u. s. f. (1574)." Spott über die Kalendermacher undWetterpropheten. Sein „glückhaftes Schiff (1576)" beschreibteinfach die lustige Fahrt der Zürcher mit dem Hirsebrei, den sieauf dem Rhein noch warm nach Straßburg brachten, zu einem