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den Körper, Vehikel deS Geistes und der Intelligenz. Indeß,da alle Wesen streben sich zu erhalten, sind sie mit Instinktenversehen und, nach verschiedenen Graden, mit der Fähigkeit zuempfinden ausgestattet- Wenn der Mensch eine unsterbliche In-telligenz besitzt, um so mehr die Welt, daS vollkommenste allergeschaffenen Wesen: ihre Hände sind die ausdehnbaren Kräfte,ihre Augen sind die Sterne und ihre Sprache sind die Strahlen,welche dieselben aussenden; durch welche Sprache vielleicht diemit einem überaus fein empfindenden Leben ausgestatteten Ge-stirne mit einander verkehren. Die seligen Geister, welche siebewohnen, sehen alles was in der Natur und in den göttlichenGedanken ist. Der Magnet und die geschlechtliche Scheidungder Pflanzen sind ihm Beweis des Lebens. *) Er beschreibt mitgroßer Beredsamkeit die Svmpalhien der Natur und die AuS-gießung deö Lichtes über die Erde, deren Theile eö alle durch-dringt vermittelst unzähliger Thätigkeiten, die sich nur durcheine unermeßliche Wollust vollbringen können. Anders als durchgewaltsame Mittel vermag sich in der Welt kein leerer Raumzu bilden, indem die Körper bei ihrer gegenseitigen BerührungGenuß empfinden.
Allerdings behauptet Campanella weit mehr, als er zubeweisen im Stande ist, und seine durch Einsamkeit und Leidenaufgestachelte Einbildungskraft lockt ihn auf Abwege. Vorzugs-weise emsig bemüht erscheint er um die Auffindung eines philo-sophischen Dogmatism, um den Zweifel zu widerlegen, indem erauf daS von der Vernunft empfundene Bedürfniß sich stützt, zurWahrheit zu gelangen, krau welchen Bedürfnisses der Skeptikerselbst zur Bekämpfung der Wahrheit gewisse Erkenntniß-Anfängenothwendig hat. In seiner Politik bekämpft er gleichzeitig denAtheismus und den MachiavelliSmus, indem er die Freiheit derWissenschaft und die Rechte der Vernunft vertheidigt. — SeineZeit betrachtete und behandelte ihn als einen Verbrecher. Auspolitischen Gründen gefangen gesetzt, blieb er 27 Jahre lang
Inveniemus in plantis sexnm mnseulinum et koeminenm, ut in nni-malibu«, et sneminnin nun truetiüeare «ine nissculi eonAressu. 80«pntet in siliqnis st in palmis, ^unrum nins toemina^ue inelinnntnrmutuo alten in aiterum, et ss «e osoulantui'; ot koeinina imprexn»-tnr nee ri'nvtiüent sine m»rv; imnio eonspioitur clolens, s^usliäa,mortunyus, st pulvere illins et oäore revivisoit.
Ca » ti!, ?Weltgesch>chre- X.
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