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in dieser Epoche auf alle in Anwendung bringen wollte und da,bei auf seltsame Mittel verfallen war. Nicht anders that aberBacon/ und seine-Kzlva.-.vlvurum ist eine Zusammcnhäufungvon Thatsachen, Fragen, ausschweifenden Entwürfen.
Die Induktion selbst, die eigentliche Grundlage der Bacon'.sehen Philosophie, ist vielleicht eher eine natürliche Methode alseine Kunst. Sie wurde von allen spätern Philosophen in An-Wendung gebracht, allein in einer von der seinen verschiedenenWeise, ohne die Zusammenstellung von Thatsachen, ohne dieKategorien von Naturerscheinungen, ohne die Klassifikationen,welche er vorgeschlagen hatte. Höchstens lehrte er die Grenzenkennen, innerhalb deren eL geboten ist, die Jnduction cinzu.schließen. Das heißt aber nicht eine Methode schaffen. ES warwohl weit eher die natürliche Folge der Zunahme der, den Be.obachtern vorliegenden Thatsachen und Erscheinungen, deS post.riven, den Systemen feindlichen Geistes, der in die Wissen,schaften gekommen war.
Gerade zu seiner Zeit hatte man die todte Gelehrsamkeiterschöpft und richteten steh alle Blicke auf die Natur. Da nunBacon die Nothwendigkeit ihrer Entschleierung mir Hülfe derErfahrung aufgestellt halte, so schien eS, alS seien die nach.folgenden Entdeckungen Verdienst seiner Methode, während ervielmehr die riesig sich entwickelnden Wissen-schäften verachteteund behauptete, eö werde dunkel um ihn her, weil er mit uuer.schütterlicher Hartnäckigkeit die Augen schloß. Indeß, obgleichman ihn häufig anführte, war er doch wenig gelesen, und biszum Jahr 1730 war in England von seinen Werken nur eineeinzige Auflage veranstaltet worden?) Er wirkte daher nur schwach,
neguv romavot üubitationem, ut guiesvat animus in intiiilu verilntis,nisi oam inveniat via. expei-ivatiae. Opus majas, pars VI, v. I.Von Lionardo da Vinci wurden sodann die wichtigern Gesetzeaufgestellt, um die Erfahrung wohl zu nützen, „ohne welche nichts ausich Gewißheit gibt" (Halt. ckella pittura); er wollte, daß man mitder Erfahrung anfange und vermittelst derselben das Vernünftige er-forsche. — Auch Humboldt (Kosmos III) bemerkt, wie weit Baconhinter den Kenntnissen seiner Zeit in der Astronomie und Physik j«-rückgeblieben sei.
*) Folgendermaßen beurtheilt Stewart (Voeount ok Iwe »nck vrritiuxs»1 weiä. 8eot. II.) den Einfluß Bacons, den er über alle neuern Phi-losophen stellt, auf die Wissenschaften: »Der Einfluß des Genies Ba°