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Libliotkeea rmivorsnlis und den pkmäeetu« univorsnles einenMaßstab für die Philosophischen Kenntnisse der Zeit liefert, machteim Jahr 1558 mit seinem Nitiniänte« den ersten bedeutendenVersuch, die verschiedenen Sprachen zu coordiniren. Er behan-delt 130 alte und neue damals bekannte Mundarten, von denen22 ihre Uebersetzung des Vater unser liefern. Daran werdendie Ähnlichkeiten und Unterschiede nachgewiesen und eS ergibtsich z. B., daß das Aethiopische sich dem Hebräischen nähert,nicht dem Chaldäischen. Indien wird in zwei Theile getheilt— ein afrikanisches, nämlich Aelhiopien, und ein asiatisches,dessen Sprache und Literatur gänzlich unbekannt. — Hier seiennoch erwähnt die Einleitung in die chaldäische, syrische und ar.menische Sprache vom Italiener Ambrosio, und daS Werk:Ve rukioiie eomwuni oinwium linAuuruui ot litterurmu «'«unnvil-j tarius (1548) von Bibli ander (Buchman), worin der Ver.
fasser zu beweisen sucht, daß zwischen allen Sprachen und alleni Lettern der in der Welt gebräuchlichen Idiome, welche er vom! Griechischen herstammen läßt, eine Analogie bestehe.
Nach den häufigen Anführungen selbst in Werken unterge.ordneteren Ranges zu schließen, muß man zu jener Zeit sich sehreifrig mit dem Hebräischen beschäftigt haben. Wir gedachtenbereits des Sante Pagnini aus Lucea, welcher die Bibelübersetzte und eine gute, wenn auch weitschweifige hebräische! Grammatik, ein hebräisches und ein chaldäischcs Wörterbuch,
! sowie ein solches über die rabbinischen Zeichen verfaßte. Deri hervorragendste unter diesen sich mit dem Hebräischen vorzugs.weise beschäftigenden Gelehrten ist der Westfale Joh. Buxtorf,Professor zu Basel, der (1609) eine, lange Zeit für die bestegeltende hebräische Grammatik und ein hebräisch-chatdäisch.sy-risches Lexikon herausgab. Sein Sohn hatte die Meinung desconvertirten Protestanten Norin zu bekämpfen, welcher behaup-! lete, der jüngst nach Europa gebrachte und von dem andern in
i den Charakteren verschiedene, samaritanische Pentareuch sei dem
masoretischen Texte, wonach die protestantischen Ucbcrsetzungcngefertigt worden, vorzuziehen. — Das ^rcunum punetustiom^Ikvolntum (1624) des Ludw. Cappel von Sedan, Professorzu Saumur, bezeichnet einen Wendepunkt im hebräischen Sprach-studium. ES wird nämlich hier behauptet, daß die Vocalzeichennicht vor dem sechsten Jahrhundert von Juden aus TiberiasCa»lu, Weltgeschichte. X. 30