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und I. Tusan, für die Mathematik Br. Phinöe; und allmäligkonnte Frankreich diese Verbesserung inne werden" *).
Die vielen absichtlichen Verschmelzungen und Entstellungenin dieser Stelle zu berichtigen, wird den Leser schon unserWerk allein in den Stand seyen; immerhin zeigt dieselbe dochden literarischen Entwicklungsgang der Philologie in Italienund Frankreich, während er in Deutschland ganz theologischwar. Das wahrhafte Gebiet der Philologie war übrigens be.reits nachgewiesen von Wilh. Poftel, dem Schöpfer der ver.gleichenden Grammatik und Philologie. Viele Reisen in Asienmit französischen Gesandten erleichterten ihm das Studium derorientalischen Sprachen, und nach Paris zurückgekehrt (1558),veröffentlichte er: lluoäeeiin eünrnetviidns ckit-
kvrontium nljckuchetum, iirtroäuetio, ae IkAonäi inoüus IcwKtzfneillimus. Diese Sprachen sind Hebräisch, Chaldäisch, Syrisch,Samaritanisch, Arabisch oder Panisch, Indisch, d. h. Aethi-opisch, Griechisch, Georgisch, Serbisch, Jllyrisch, Armenischund Lateinisch. Er beschränkt sich darauf, deren Alphabete zulehren, begeht indeß auch darin viele Irrthümer, die übrigensbei einem Anfangsversuche entschuldbar sind. Bald darausschrieb er: lie oriNiiidus, seu «!o üedrnicnn tmAun« et Aoirtisnutiezuitnte, üöljne vnrinrum linAuniuw nMiitnto über; hierist schon wirkliche vergleichende Philologie; er stellt die, damalsgewöhnliche, Ansicht auf, die erste Sprache sei das Chaldäischegewesen und von diesem stamme das Hebräische ab, welches durchdie dem Volke anvertraute Sendung äußerst wichtig gewordensei; aus diese Sprache setzten sich die übrigen und bewahrtenderen Spuren. Um diese Verwandtschaft der grammatikalischenSprachen mit dem Hebräischen zu beweisen, vergleicht er dasarabische, aethiopische und hebräische Alphabet; auch stellt erden Lateinern, Griechen und Hebräern, oder den Galliern undGriechen gemeinsame Worte zusammen. Obgleich er sich täuscht,gebührt ihm das Verdienst, den Gedanken zu solchen Vcrglei-chungen, weiche zu so unerwarteten Entdeckungen führen sollten,gefaßt zu haben.
Konrad Gesner, welcher durch seine mit kurzen Ur.theilen begleitete Aufzeichnung der bekannten Bücher in der
*) NenL, Ulst. oecles. ckss sxlises retormees. I, p. t.