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Erster Band. Einleitung. Darstellung, Geschichte und Critik der bisherigen falschen Systeme.
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äußere Kirchen - Verfassung, als"welche nur spater gestif-tet oder befestiget worden, wenig oder keine Auskunft. Einneues allgemeines Oberhaupt ihrer Kirche konnten unddurften die Protestanten nicht machen, denn theils wäredasselbe nur ein neuer ihnen so sehr verhaßter Papst gewe-sen, theils würden sie über die Person niemalen einig ge-worden seyn, eben weil ein solches Oberhaupt nicht vonunten herauf geschaffen werden kann, sondern ursprüng-lich von selbst, durch die Natur (göttliche Veranstaltung )gegeben seyn muß. Hätte man die Bischöffe oder Erz-Bischöffe jeden OrtS beybehalten und wie in der EnglischenEpiskopal-Kirche ihnen die höchste Gewalt in geistlichenDingen überlassen wollen: so war der Sache wieder nichtgeholfen: denn woher hatten diese Bischöffe ihre Existenz,die libem« Gmsriana ( die Unabhängigkeit jedes einzel-nen Christen ) existirte dann doch nicht und eö gab nur soviele Päpste als vorher Bischöffe gewesen. Das republika-nische C o l l e g i a l - Sy st e m der Conststorien oder der ausvielen Pfarrern zusammengefezten Synoden, welches manbereits auch die Aristokratie der Kirche nannte,hat nicht weniger Jnkonvenicnzen. Denn erstlich wiches schon mehr von der Natur der Kirche als eines Hir-ten und einer Heerde ab und schaffte nur einen collektcven Papst statt deS individuellen; sodann konnten dieseCollegen selbst unter einander uneinig werden, jede Par-tey ihre Anhänger haben, und wer sollte diese Streitig-keiten entscheiden, wer daö endliche gebietende Ansehen ha-ben, wo die wahre Kirche seyn: da in solchen Dingen,welche die Angelegenheiten und Ueberzeugungen jedeseinzelnen betreffen, keine Majorität anerkannt wird. ESblieb vermöge der Natur der Dinge nicht- anders übrigals waS auch wirklich geschehen ist, zu der weltlichenMacht seine Zuflucht zu nehmen, so viele christliche Kil>