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gen die Jesuiten in Harnisch zu bringen und lejtere soga»aufheben zu lassen, nicht weil sie diesen Orden für gefähr-lich oder für schädlicher als andere hielten, sondern weilsie ihn für die Stüze der Religion ansahen und vorzüg-lich weil er die Erziehung der Jugend in Händen hatte,deren sich die Philosophen an ihrem Pla; zu bemeisternhofften. 64) Sie ursurptrten nach und nach und mit Be-günstigung einiger bereits von ihren Grundfäzen ringe,nommenen Minister einen solchen Despotismus in der Aca»demie Frangaise, daß, den Fundamental- Statuten ge-rade zuwider, die ursprüngliche absolute Bedingung derReligiosität ein Titel der AuSschliessung ward und zuleztnur sogenannte Philosophen, d. h. in damaligem Sinnerklärte Atheisten und Feinde der Königlichen Macht, dar-ein aufgenommen wurden, folglich alle junge Gelehrte,welche auf Ruhm und Celebrität Anspruch machten, ent-weder dieser Sekte und ihren Lehrsäzen fröhnen mußtenoder sich der Dunkelheit und der Verläumdung preisgege-ben sahen. Sie hatten zwar keine allgemeine Rezensi-rungS-Institute wie die Deutschen, aber in Zeitungen
sioncn dieser Encyklopädie in den Götting. gel. An-zeigen.
64) ©• 95 «truel T. I. Ch. 5. und viel gründlicher noch indem Werk eines Protestanten: Triumph der Pbiloso-phie I. 407—;66. Auch Gpittler, dem man dochkeine Parteylichkeit für die Jesuiten wird vorwerfen können,sagt: »ihre Aufhebung gehöre mehr unter die Beweiseals uncer die Ursachen der durch die Philosophen ganz ver-änderten Dcnkungsart." Europ. Staaten» Gcsch.I. -6;.
6 ;) Merkwürdige Beweise diesörtiger Intriguen s. in Da r-rluel T. I. Ch. 8. Triumph der Philosophie