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und anderen periodischen Blättern wurden die Schriftenihrer Anhänger himmelhoch erhoben und ausschließendgepriesen, die ihrer Gegner aber herabgewürdiget undals angebliche Produkte deS Aberglaubens, der Vorur-teile und des DespotiömuS verschrien, mochten sie auchnoch so sehr mit den Waffen der Vernunft, der Gelehr,samkeit und des GeschmakS sezieret seyn. So theilten sieRuhm und Tadel nach einseitigem Parkeygeist auS, raub-ten verdiente und fthaften usurpirce Reputationen, so daßjeder Gelehrte, dem äußere Ehre und die Gunst des miß-leiteten Publikums nicht gleichgültig war, 66> sich mehroder weniger den Grundsäzen jener Philosophen anschmie-gen mußte und alle Wissenschaften zu Instrumenten oderVehikeln deS Irrthums verkehret wurden. D'Alembertinsbesondere hakte sich nach und nach einen solchen Ein-siuß anzumaßen gewußt, daß er mittelst eines errichtetenAdreß-Comptoirs beynahe alle Hofmeister in große undvornehme Häuser ausschließend vorschlug, durch seine Em-pfehlung von einer Menge öffentlicher Lehrstellen in demganzen Reich disponirte und dazu natürlicher Weise nurdie Adepten seiner Sekte wählte. Sie bildeten sogar
66j Sie kann auch nicht gleichgültig sey», denn sie hat zu vie-len Einfluß auf das Glük des Lebens, als daß man sich soleicht darüber hinwegsezen könnte. Der Beyfall der Wei-sesten, der wenigen Selbstprüfenden ist freylich schmeichel-haft und oft der einzige Trost: aber das wohlverdiente Zu-trauen, die gute Meynung der übrigen hat auch ihren Werth;von ihr hangen f» viele LiebeSpflichrcn und Vortheile ab,ohne die auch der rechtschaffenste und gelehrteste Mann nichtrristiren kann, oder nur ei» reinliches, freudenloses Lebenführt. Daher die Infamie rhrenräuberischer, absichtlich un-treuer und unredlicher Rezensionen.
67) Barruel T. 1. ch. 17. Triumph der Phil»s.