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«ine gänzliche Veränderung, eine Tendenz zur Losreis-sung von den bisherigen religiösen und geselligen Bandenbewirken konnten, ist durch alle diese ein halbes Jahr-hundert hindurch angewendete Mittel leicht zu begreifen.
Die seit Ludwig dem XIV. an Höfen und sonst fastallgemeine Herrschaft der sranzöstchen Sprache, dieVorliebe für alle in Frankreich herauögekommene Bücher,welche von dort her als Muster des Geistes, dcö GefthmakSund der Freyheit von allen Vorurtheilen angepriesen wur-den, die persönlichen Verbindungen der Sektenhäupterselbst (Voltaire, d'Alembert und Diderot) mit vielenFürsten und Ministern, die Gunst welche sie von densel-ben genossen, die Menge von Lehrern und Hofmeistern,welche sie durch ihre Empfehlungen, theils an Höfen, theilsin den Häusern der Großen anzubringen gewußt hakten,verschafften diesen Grundsazen eine schnelle Verbreitungund zahlreichen Anhang fast in allen Gegenden EuropenS.Man weiß, daß in Spanien die Herzoge und KöniglichenMinister von Alba und Villa Hermosa, in Portugalder berüchtigte Pombal und in Italien mehrere andere unterdie Adepten und Protektoren der französischen Sophistengehörten, ES ist bekannt, daß in Dänemark KönigChristian VII., in Schweden der nachmals ermordeteEustaph ill. und schon seine Mutter Ulrika, in PolenKönig StaniSlas PoniatowSki, und in Rußland die Kay-ferin Catharina II. selbst mit jenen Philosophen in ver-traulichem Briefwechsel standen und wo nicht ihren politt-
70) Diese Adepren und Proteetoren unter gekrönten Häuptern,fürstlichen Personen und anderen Großen werden aufgezähltin Barrucl I. cd. 12. -Z. u. -4- ganz nach berselden §orm,wie man ehmals die Kirchen. Geschichte hehanbelte.