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mi. Nur war- sie hier mit dem neuerfundenen WorkAufklärung gestempelt/ welches weniger gelehrt alö je-nes/ der Eitelkeit jedes Halbwissers schmeichelte. DerGang war der ncmliche wie in Frankreich; die naturwi-drige Idee einer allgemeinen Unabhängigkeit/ (Freyheitund Gleichheit) dieses PhantaSma einer schwärmerischenEinbildunqS-Kraft, ward zuerst auf die Kirche, sodannauf den Staat angewendet. In sofern der Sturm an-fänglich nur die geistlichen Oberen (die Autorität in reli-giösen Lehren) betraf, ward er unglüklicher Weise vondem sonst in jeder anderen Nüksicht als Held, Regent undgeistvoller Mann großen und berühmten König FriedrichII. von Preußen beschüzk und begünstiget. Ohne zwardie bestehende Kirchen - Verfassung in seinen Staaten direktzu verfolgen/ wozu er alö Fürst zu viele Einsicht und selbstin Absicht der Catholischen noch ein gewisses Gefühl vonGerechtigkeit hatte, hat er doch durch seinen vertrau-lichen Briefwechsel mit Voltaire, d'Alembert, la Mettrieund andern französischen Philosophen, durch die Begün-stigung mehrerer derselben an seinem Hof, wo sie ihn gleichden alten Hofnarren belustigten, durch sein persönlichesBeyspiel das auf alle Umgebungen wirkte und durch dieTolerirnng der zügellosesten Schriften, der Religion, mit-hin auch dem Ansehen ihrer Lehrer einen gewaltigen Stoßgegeben und dadurch, mehr als er selbst glaubte, die Aus-breitung der verschwisterten (ihm übrigens verhaßten) re-volutionären Sraatö - Principien veranlasset. Eine Mengeanderer deutscher Fürsten, deren Bewunderung jener be-rühmte König durch seine Siege und innere StaatS-Ver-wallung auf sich zog, ahmten ihm mehr in seinen Thor-heiten als in seinen großen Eigenschaften, mehr in seine»
73) Die Beweise davon werden unten vorkommen.