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Censur-Anstalten nicht abgeschaffet wurden / da suchten sieselbst bey solchen Aemtern angestellt zu werden und dieCensur der Bücher einseitig nach ihren Zweken auszuüben/die Schriften ihrer Anhänger zu begünstigen, alle entgegen-gesezten aber zu erschweren oder wo möglich unter ande-ren Verwänden zu unterdrüken. 1111 ES war eine Haupt-Regel in dem Orden alle Produkte seiner Mitglieder undFreunde auszuposaunen, 11,5 die seiner Gegner aberplanmäßig zu verschreyen. “J* Dazu dienten ihnen eineMenge neu errichteter Journale/ gelehrter Zeitungen oderallgemeiner RezensirungS- Institute / die offenbar und
!») Welcher Gelehrte, der gegen die Sophismen und Revolutio-nen unserer Lage schrieb, hat nicht darüber bäufiqe Erfah-rungen gemacht? Wer aber frappante historische Beweisedavon sehe» will: der lese die Ludämonia T- I. S. 4.443. II. 123. 249. und überhaupt T. m. 49S. Wurdennicht selbst in Wien, während derKayser gegen die Re-volution Krieg führte, die Memoires von Barruel verbo-ten und der Triumph der Philosophie mit der äußerstenStrenge. Könige, Fürsten, Geistliche, Edelleute, alleStände durfte man lästeren, nur die Sophisten und ihreZünfte nicht. Vorwände mangeln nie.
,rr) „ES muß auch dafür gesorgt werden, daß die Schriften„unserer Leute ausposaunt und von feinen Rezensenten„nicht verdächtig gemacht werden." SpgrtacuS und„Philo Pricstergrad. S. 119.
HZ) »Wenn ein Schriftsteller in einem öffentlichen gedrukten„Buch Säze lehrt, die, wenn ste auch wahr find, nicht„in unsern WelterziehungS - Plan paffen , so soll man den„Schriftsteller zu gewinne» suchen oder ihn.verschreyen."Ebendas. Regcntengrad. S. i6r,m) O ecumenische Buche r. Gerichte, wie man ste auchnicht unrichtig genennt hat,