ten EuropenS und sogar in fremde Welttbeile. Wiethmalö die Christen aller Länder sich liebten und wechsel-seitig unterststzien: so stand jezt ein antichristlicher oderantifürstlicher Aufklärer für alle und alle für einen. Werttiik der Litteratur und besonders mit gewissen deutschenJournalen seit den lezren 40 Jahren bekannt ist: der mußoft über die ausgedehnten Korrespondenzen, die schnellenNachrichten und geheimen Anekdoten auS den entfernte-sten Landern erstaunen, sobald der Gegenstand die Sacheder sogenannten Aufklärung oder, wie man sich ausdrükte,die Zweke der Menschheit betraf, unter welchemso oft gebrauchten dunklen Wort nie etwas anders alsder Jlluminaten-Orden, seine Mitglieder oder doch derJnnbegriff seiner Doktrinen verstanden werden muß.
irr) S- hierüber Sp. u. P h. S. 118. Triumph derPh i los. T. H. S. 34 ?' ff- ;i6 — 574. Logen, Propa-ganden, litterarische Gesellschaften, EmissairS, vacirendesogenannte Gelehrte, herumziehende Weltbürger, aufklä-rende Abentheurer, fahrende Menschenrcchts-Verkündiger,wie die Eudämonia sie nennt. Wer bat dergleichen nichtgesehen? Ite er praedicate hatte Weis Haupt schon 1776 , anseine Jünger geschrieben.
r--3)SchlözerS Briefwechsel, seine Staats - Anzeigen unddie Correspondenj-Nachrichten am Ende jeden Ban-des der Allg. d. Bibl. in den «c-ger Jahren find hierüberaußerordentlich merkwürdig nachzulesen. Kein Archiv warmehr geheim, keine Urkunde sicher; im Inneren der Häu-ser unter vier Augen konnte man bald nichts mehr gegen dieneue Aufklärung sprechen, ohne sogleich in der Aüg. d.Bibl. an Pranger gestellt zu werden. Das nannten sieP u b l i c i t ä t; wollte aber jemand etwas gegen sie publiciren.*so hieß cS Verleumdung, Schmähung, Polemik;boshafter Angriff verdienstvoller Männer. Und woherhaben noch jezt gewisse politische Zeitungen die vielen ktei-