Band 
Erster Band. Einleitung. Darstellung, Geschichte und Critik der bisherigen falschen Systeme.
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guenzen der Tod aller wahren rechtlichen Freyheit ist, daßsie allen Privat-Willen, alle Privat-Macht, alles Pri-vat- Urtheil, Eigenthum und Personen an ein nicht exi-ftirendes Gemein - Wesen auf ewig dahin giebt und dieeingebildete Souvcrainität ohne Macht doch nicht ausge-übt werden kann, folglich nur auf dem Papier und nichtin der Wirklichkeit cxistirt: dazu bedurfte es schon einerviel tieferen Einsicht, als daß diese Betrachtung den mei-sten nicht entgangen wäre. ES hatte ferner dieses Sy-stem mit den Republiken älterer nnd neuerer Zeit etwasähnliches, es schien in denselben zum Theil realisirt zuseyn und sezte sich mit so vielen großen Thaten, Gesin-nungen und Gefühlen in Verbindung, die uns von Römi-schen und Griechischen Geschichtschreibern glänzend be-schrieben worden sind. Dadurch ward abermal der Geistunvermerkt dahin geleitet, auch Fürstenthümer und Herr-schaften alö Republiken ansehen oder in solche umwandtenzu wollen. Daß aber auch diese Analogie falsch ist, daßalle jene Republiken nur unabhängige Corporatione« wa-ren und über ein ihnen untergebenes Volk herrschten, vonwelchem sie keine Macht, keine Befugnisse erhalten hat-ten , daß mau in ihren Geschichtschreibern die neu philo-sophischen Staatö-Principien durchaus nicht findet: dasgehörte wieder zu den feineren Unterscheidungeu und Be-merkungen, deren nicht jeder fähig ist, oder die man ab-sichtlich miSkenncn wollte. Die Conscquenz, mit welcherübrigens jene angeblich philosophische Theorie entwikeltund zu einem schinnuerndcu vollständigen System ausge-arbeitet worden ist, blendete selbst viele gute Köpfe, die zurEntdckung der Wahrheit geeignet gewesen wären, wennsie ihren Scharfsinn mehr auf Prüfung der Prämissen alsauf Ziehung von Schlußfolgerungen gewendet und übri-ßknö die wahren Principien mehr in der Natur der Dinge