Band 
Erster Band. Einleitung. Darstellung, Geschichte und Critik der bisherigen falschen Systeme.
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eS mochten auch die Sophisten sie noch so sehr dekretmäßigaufhebe» wollen. Die neuen Civil- und Criminal- Gesez-bücher wurden in ihren seltsamen Dispositionen wedervon denen/ die sie gegeben hatten/ noch von den Untertha-nen befolgt. Die Natur der Dinge war starker als alleThorheit der Sophisten/ das Herz der einzelnen Menschenbesser als das seiner Gcsezgeber/ Verträge und Versprechun-gen wurden von den Privat-Personen gehalten/ wennauch der Staat ihre Brechung erlaubte. Die Verfolgun-gen der Kirche und das Heer aller Wienerischen Aufklä-rungö- Scribenten und Broschüren-Schreiber Is > 6) per-mochte weder das Ansehen würdiger und gelehrter Geist-lichen / noch die Anhänglichkeit des Volks an seine Reli-gion zu vertilgen. Nachdem die Steur-Regulirung un-sägliche Arbeit und viele Millionen Gulden gekostet hatte,gcriech nicht nur das Ganze ins Steken/ sondern es wur-den sogar die Papiere verbrannt. In Brabant/ wo Ver-lczung aller Vertrage und Privilegien / kirchliche Neuerun-gen/ Conseription und sogenannte Steur- Regulirungzusammen kamen / um die allgemeine Unzufriedenheit zureizen / brach i7s6. und wieder 17§9. eine gewaltige In-surrektion aus und obgleich der Kayser und seine Statthal-ter zulezt in allem nachgaben , so war das verlohrne Zu.trauen nicht wieder zu gewinnen. Die empörtenUngarn standen an den Thoren von Wien, Böhmen und

i$ 6 ) Es erschienen nach Dlumauers Berechnung nur Ao. 1781.in einem Zeitraum von 5 Monaten 11872 solcher Slufflä* *rungS - oder RevolutionS-Broschüren.

* 97 ) S- über diese Unruhen vorzüglich den Recueil des recla-mations belgiqu.es und das Werk: Louis XVI. detroneavant que d'elre roi par Mr. VAbbe Proyart p. 480— 501,